- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Montag, 20. April 2015 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Typische Frauen-Beschwerden und wie sie sich am besten verhindern lassen.
Frauen ticken anders. Sie sind auch anders krank als Männer. Oft leiden sie an anderen Krankheiten und zeigen selbst bei gleichen Erkrankungen völlig andere Symptome. Auch werden viele Medikamente – meist an Männern getestet – geschlechtsspezifisch vertragen. Mit anderen Worten: Frauen bekommen die männliche Dosis „übergestülpt“.
Doch in der medizinischen Ausbildung, und damit auch in der medizinischen Praxis, kommen solche Aspekte immer noch viel zu kurz, kritisiert Prof. Dr. rer. nat. Michaela Döll, Lehrbeauftragte an der Universität Braunschweig, seit über zehn Jahren als Fachreferentin in der Weiterbildung von Ärzten, Heilpraktikern und Apothekern tätig. Geschlechtsspezifische Medizin muss präsenter werden, fordert sie.
Das Stiefkind der medizinischen Forschung ist weiblich
Die Schwerpunkte der engagierten Ärztin sind Ernährung, Zivilisationskrankheiten und umweltbedingte Krankheiten. Mit mehr als 100 publizierten Artikeln hat sie sich in der Fachwelt einen Namen gemacht. In ihrem Ratgeber „Der Frauengesundheitscode. Typische Beschwerden und die beste Art, sie zu verhindern “ stellt sie die neuesten Erkenntnisse der Gender Medicine kompetent und anschaulich dar und erläutert, welche medizinische Hilfe speziell Frauen brauchen. Die Autorin gibt dabei wertvolle Tipps für eine frauenfreundliche Ernährung, die beispielsweise bei Osteoporose, Haarausfall, prämenstruellem Syndrom oder Wechseljahrsbeschwerden hilfreich ist.
In diesem Interview erläutert die Autorin im Gespräch mit NDR-Moderatorin Bettina Tietjen ihr Konzept:
Quellen: NDR; vimeo.com
Bild: © Dr. rer. nat. Michaela Döll, © neonshot - fotolial.com
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