- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Mittwoch, 15. Oktober 2014 08:00
- 14 .2
- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
An den Folgen einer Venenthrombose sterben jährlich doppelt so viele Menschen wie an Brustkrebs, Prostatakrebs, AIDS und Verkehrsunfällen zusammen, mahnen Experten.
Eine Thrombose – so nennen Mediziner die Bildung eines Gerinnsels, das den Blutfluss in einer Arterie oder Vene im Körper blockiert – kommt häufiger vor als gemeinhin angenommen. Und sie ist potenziell tödlich. In Deutschland sterben über 100.000 Menschen pro Jahr an den Folgen einer tiefen Venenthrombose, meldete das Ärzteblatt am 13. Oktober, dem Welt-Thrombose-Tag.
Ein erheblicher Teil dieser Todesfälle gilt als prinzipiell vermeidbar. So war in einer bekannten Meta-Analyse das Risiko einer Lungenembolie bei Einsatz einer Thrombose-Prophylaxe bei stationären Patienten um knapp 60 Prozent geringer. Viele Menschen wissen aber weder etwas über Bedeutung noch Diagnose und Behandlung. Auf dieser Website finden Sie zuverlässige und verständliche Informationen zum Blutkreislauf, zu Gefäßkrankheiten wie Durchblutungsstörungen und Thrombose:
HTTPS://www.dga-gefaessmedizin.de/patienten.html
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, mit Vollkornprodukten und Nüssen und mindestens einmal pro Woche Fisch senkt das Auftreten von Venenleiden und speziell das Thromboserisiko, rät Prof. Dr. Claus Leitzmann vom Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Gießen. Und er nennt konkrete Zahlen:
- vier oder mehr Tagesportionen Gemüse und Obst senken die Wahrscheinlichkeit für eine Thrombose um die Hälfte.
- Wer mindestens einmal pro Woche Fisch isst, hat ein um ein Drittel geringeres Risiko, an Thrombose zu erkranken.
Auf der anderen Seite: ein hoher Konsum von Fleisch und Wurst fördert das Thrombose-Risiko:
Wer täglich mehr als anderthalb Portionen rotes oder verarbeitetes Fleisch zu sich nimmt, hat ein doppelt so hohes Risiko jemand der weniger als eine halbe Portion pro Tag isst.
Zusatztipp: Flüssigkeit verdünnt das Blut, daher kann es leichter zum Herz fließen. Das Beste ist immer noch Wasser. Aber es dürfen auch kalorienarme Getränke wie Tees oder stark verdünnte Saftschorlen sein.
Quellen: aerzteblatt.de; Magazin Natürlich
Bild: © ras-slava - Fotolia.com
- Keine Kommentare gefunden
Meistgelesen
Ernährungsfrage: Wie ungesund ist Schweinefleisch tatsächlich?
Lagen die Bibel und der Koran richtig, ist Fleisch vom Schwein „unrein“, auch im medizinischen
»Gesundheitsrisiko Geschirrspüler: Ärzte warnen vor Spülmittelrückständen
Sauberes Geschirr ist gut. Aber dennoch nicht immer ohne Risiko. Letzteres lauert ausgerechnet im
»Lange Liste: Die besten Medikamente zum Krankwerden
So deutlich sind Ross und Reiter wohl noch nie genannt worden. Ein mutiger Heilpraktiker schockiert
»Aloe Vera - die stille Heilerin
Wohl kaum eine Pflanze hat die Naturprodukte-Hitliste von Heilkundigen und Gesundheitsfachleuten
»â€žFC Bayern-Doc“: Hochklassige Nahrungsergänzungen sind unverzichtbar
Er ist eine lebende Legende. Spitzensportler aus aller Welt suchen seinen Rat. Hier erklärt Dr.
»ARD Buffet: Lässt sich Diabetes in 28 Tagen ausknocken?
Dr. Rainer Limpinsel, selbst ehemaliges „Diabetes-Opfer“ erklärt am eigenen Beispiel, wie’s im
»Arzneimittelforschung: Die Kombi „Vitamine+Arginin“ reduziert das Vergessen
L-Arginin gilt als „Wunderformel für die Adern“. Seine Nutzung als Nahrungsergänzung ist noch wenig
»Die Bombe unter der Achselhöhle: Was Deos anrichten
Die Werbung suggeriert uns täglich, dass wir ohne Deodorant gar nicht auf die Straße gehen dürften.
»Schneller sterben mit der Mikrowelle
Mikrowellen sind überaus beliebt, weil sie so herrlich praktisch sind. Ruck, zuck ist das Essen
»Colostrum als Grippeschutz für die kalte Jahreszeit
Colostrum ist eines der ältesten und außergewöhnlichsten Nahrungsmittel, welches in der Natur zu
»


Einen Kommentar verfassen
Poste einen Kommentar als Gast