- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Montag, 16. März 2015 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Die Deutsche Lungenstiftung und der Arbeitskreis Krankenversicherungen warnen werdende Eltern. Mit gutem Grund.
Es ist praktisch, preisgünstig, babyfest. Doch das beliebte Geschirr hat einen Haken. Sogar für Ungeborene: Wer seine Kinder davor bewahren möchte, später an Asthma zu erkranken, sollte während der Schwangerschaft unbedingt darauf verzichten, Lebensmittel in Kunststoffbehältern aufzubewahren. Das Gleiche gilt für die Zubereitung von Speisen oder Getränken in der Mikrowelle. Hier sollte ebenfalls besser Glas- oder Porzellangeschirr benutzt werden, rät der Arbeitskreis Krankenversicherungen auf seiner Website. Dort gibt die Deutsche Lungenstiftung folgende Erklärung ab: Kunststoffe enthalten meist chemische Verbindungen aus der Gruppe der Phthalate. Das sind die sogenannten Weichmacher. Zwei davon, nämlich BBP und DBP, erhöhen bei Kindern das Risiko, an Asthma zu erkranken
In einer acht Jahre dauernden Studie hat man Urinproben von 300 schwangeren Frauen und später auch von ihren Kindern untersucht. Sie wurden auf eventuell enthaltene Weichmacher-Belastungen kontrolliert. Die daraus gewonnenen Ergebnisse wurden im Zusammenhang mit einer Asthma-Erkrankung bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren ausgewertet. Es zeigte sich, dass bei stärkerer Belastung mit Weichmachern vor der Geburt, also in der Schwangerschaft, das Risiko, ein Asthma zu entwickeln, stark erhöht war.
Achtung!Auch in Teppichen aus Vinyl sowie in verschiedenen Kosmetika sind Phthalate enthalten. Daher sollten schwangere Frauen, unter anderem, auf geruchsfreie Seifen-Produkte und Waschmittel umsteigen.
Details lesen Sie hier: HTTPS://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/linaktuell/show.php3?id=2630&nodeid=18
Warum werden immer mehr Kinder chronisch krank?
Quellen: Arbeitskreis Krankenversicherungen; Deutsche Lungenstiftung, lungenaerzte im netz.de
Bild: © Monster - Fotolia.com
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