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Die DGE gilt hierzulande als nahezu „allwissende“ Institution für Ernährungsfragen. Doch ihre „Ernährungspyramide“ halten viele für von vorgestern.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sei „nicht gerade auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Im Gegenteil:Seit 40 Jahren wiederholen sich die immer gleichen Gebetsmühlen, kritisiertDr. Michael Spitzbart. Der Arzt, Sachbuchautor und einer der härtesten Kritiker der DGE, nimmt  die Ernährungspyramide der Gesellschaft, deren Name sich so hochoffiziell anhört (in Wahrheit ist es ein Verein) ins Visier. Kern der Kritik: Geht es nach den „DGE-Architekten“ sollte die Basis unserer Ernährung zu 50 Prozent aus Kohlenhydraten bestehen. Trotzdem, so Dr. Spitzbart, würden die Deutschen dicker und dicker, die Altersdiabetiker immer zahlreicher und immer jünger. Demenz und Alzheimer nähmen zu.

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Ohne Kohlenhydrate sinkt das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, gegen null.

Ganz anders die amerikanische Mayo-Klinik. Deren Studien belegen: Kohlenhydratreiches Essen vergrößert das Risiko, an Demenz zu erkranken, um 89 Prozent. In die gleiche Kerbe schlägt Dr. David Perlmutter, der wohl führende Neurologe der USA und Autor des “New York Times”-Bestsellers “Grain Brain” (Getreide-Gehirn). Seine Kernaussage: Ohne Kohlenhydrate sinkt das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, gegen null. Aus einem andern Blickwinkel beschreibt Dr. William Davis das Problem in seinem Buch “Die Weizen-Wampe”.

Besonders ungünstig sind die schnellen Kohlenhydrate, sprich: alles, was sofort süß schmeckt. Aber selbst Vollkornbrot und Müsli sind kaum besser. Denn unter dem Strich verwertet der Körper alle Kohlenhydrate als Zucker. Laut der umgedrehten Ernährungspyramide der Harvard-Universität sollten Kohlenhydrate nicht die Basis darstellen, sondern höchstens die Spitze der Pyramide.

Unbedingt lebensnotwendig sind die Kohlenhydrate nicht

Essenziell (unbedingt lebensnotwendig) für die Ernährung, so Dr. Spitzbart, seien die Kohlenhydrate nämlich entgegen weit verbreiteter Meinung nicht. Dies gelte nur für drei Stoffgruppen: Aminosäuren (sprich: Eiweiß), Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Letztere finden sich in hochwertigen Ölen, aber auch in fetten Seefischen. Kohlenhydrate sucht man bei den essenziellen Lebensmitteln vergeblich. „Warum“, so Dr. Spitzbart, „sollten sie dann die Basis für unsere täglichen Mahlzeiten bilden?“

Und weiter: „Da ich mir die Mühe mache, die Stoffgruppen bei meinen sehr gesundheitsbewussten und meist clever ernährten Patienten zu messen, weiß ich, dass diese Aussage schlichtweg falsch ist. Eine gute Versorgung weisen nur die Menschen auf, deren Basis der Ernährungspyramide aus Gemüse und weniger Obst besteht – aber auch nur dann, wenn das Gemüse hauptsächlich roh gegessen wird. Wir alle wissen, wie hitzelabil Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe sind. Wer weniger roh isst, muss mehr Vitamine zufüttern“.

Täglich bis zu 400 Milligramm Vitamin E, ein bis drei Gramm Vitamin C

Laut DGE ist das völlig überflüssig, ja sogar schädlich. Viele denken anders darüber, z. B. der Biochemiker und Nobelpreisträger Prof. Bruce Ames. Er konnte beweisen, dass unter hohen Vitamin-C-Dosen sogar die aggressivsten Krebszellen keine Chance mehr haben. „Freilich reichen da die uns in Deutschland empfohlenen Mengen nicht aus“, konstatiert Dr. Spitzbart, der seinen Patienten eine ausgewogene Ernährung empfiehlt: „Dazu gehört neben viel Obst und Gemüse eben auch der Verzicht auf wertlose Nahrungsmittel. Streichen Sie Weißmehlprodukte von Ihrem Speiseplan und auch Lebensmittel, die viel Fett und Zucker enthalten. Trinken Sie selbst gemachte Obst- und Gemüsesäfte … So ein Saft ist nicht nur vitaminreich, sondern auch lecker – danach lassen Sie alle Orangensaftflaschen im Supermarkt freiwillig stehen. Auch Kohlgerichte sind reich an Vitaminen. Alle Kohlsorten enthalten viel Vitamin A, C, E und K. Besonders vitaminhaltig ist übrigens Rosenkohl.

Darüber hinaus sollten Sie täglich  bis zu 400 mg Vitamin E, ein bis drei Gramm Vitamin C und einen Vitamin-B-Komplex zu sich nehmen – so versorgen Sie sich wirklich gut“.   

Mehr zum Thema:

Die neue Ernährungspyramide

Quellen: Dr. Spitzbart im creditreform-magazin.de (10/2014); fid-gesundheitswissen.de; spitzbarts-gesundheitspraxis.de
Bild:      © Trueffelpix - fotolia.com

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