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Der Slogan vom „Zaubermittel gegen den Welthunger“ muss Federn lassen. Doch die Gentec-Giganten machen weiter. Mit neuen Versprechungen an anderer Stelle.

„Mehr Ertrag, weniger Pestizide“, das verspricht die Gentech-Industrie. Doch die Werbebotschaft ist längst entzaubert. Sogar das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) widerspricht den selbsternannten Saatgut-Zauberern. Eine Studie der USDA belegt: Die Erträge steigen nicht zwangsläufig, und das Saatgut ist 50 Prozent teurer. Zudem zwingen Resistenzen bei Pflanzen und Insekten, ausgelöst durch jahrelangen Gentech-Anbau, die Farmer, mehr Pestizide statt weniger als früher einzusetzen. Heute trotzen in den USA 14 Unkräuter der Giftdusche Glyphosat. Die Folge: Den versprochenen Rückgang des Herbizid-Einsatzes gab es nur in den Anfangsjahren der Gentechnik. Seit 2001 steigt er wieder an. Dabei versprühen die US-Farmer nicht nur größere Glyphosatmengen, sie greifen auch auf ältere Mittel zurück, darunter deutlich giftigere Stoffe.

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In Pakistan ist man schon viel weiter, allerdings in negativer Hinsicht. Dort hat der Baumwollkapselwurm eine Resistenz gegen Biorech-Baumwolle entwickelt. In der Folge fressen Raupen ganze Felder ab. Den Bauern hatte Monsanto versprochen, wenn sie gentechnisch verändertes Saatgut kauften, seien ihre Feldfrüchte widerstandsfähig gegen Herbizide, Insektenschutzmittel und Dürren. Inzwischen entlarven Untersuchungen und Feldversuche dies als falsche Versprechungen. »Mit der Einführung gentechnisch veränderten Saatguts in Pakistan sollte der Gebrauch von Pestiziden minimiert, die Kosten reduziert und die Umwelt sauber gehalten werden«, heißt es. Doch darauf scheinen die Schädlinge zu pfeifen.

Nicht das einzige Beispiel. Überall auf der Welt werden Pflanzen und Insekten immun gegen starke Herbizide und Pestizide. Die Folge ist das Auftauchen von »Superunkräutern« und »Superschädlingen«. Inzwischen wird versucht, die Menschen in El Salvador nach dem Vorbild des Trojanischen Pferds mit einem neuen »Hilfspaket« von Genverändertem Saatgut zu überzeugen. Wie die gemeinnützige Organisation Truthout in einem Bericht erklärt, puscht die US-Regierung ein 277 Millionen Dollar schweres Hilfspaket, das Bauern in El Salvador zwingen würde, GV-Saatgut zu kaufen, das jedes Jahr neu von transnationalen Konzernen erworben werden muss – und nur bei regelmäßiger Anwendung teurer toxischer Unkrautvernichter gedeiht. Daraufhin schlossen sich Bauern aus ganz El Salvador zusammen. Sie protestieren gegen den Plan, der das Ende der Ernährungssouveränität bedeuten würde. Anstatt zuzulassen, dass Saatgut wie bisher durch lokale Bauern verteilt wird, würde es im Rahmen des Hilfspakets durch multinationale Konzerne zugeteilt. »Wir würden uns wünschen, dass die US-Botschaft und die falsch informierten Medien [die die Regierung von El Salvador unter Druck setzen] mehr über die Wirklichkeit der Produzenten im Lande wüssten und die Ernährungssouveränität des Landes respektierten«, erklärte eine lokale Entwicklungsorganisation. Das wäre wünschenswert, denn ist kaum anzunehmen, dass sich die Schädlinge in El Salvador anders verhalten als anderswo auf der Welt – und sich von Monsantos Giftduschen beeindrucken lassen. 

Quellen: u. a. schrotundkorn.de; Netcoo-Magazin 

Lesen Sie hierzu auch: „Russland will kein Gentec-Essen auf dem Tisch haben“: HTTPS://www.portavitalia.com/ernaehrung/korrupte-technologie-russland-will-kein-gentec-essen-auf-dem-tisch-haben

Bild: © bluedesign - Fotolia.com

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