- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Dienstag, 29. Juli 2014 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Brot, Gebäck, Pizza, Pasta – Weizen ist in unserer Nahrung allgegenwärtig. Doch kaum jemand weiß, welch ein gesundheitsschädigender Dickmacher das goldgelbe Korn ist.
Im Vorwort seines Buches „Weizenwampe“ bringt der Autor es auf den Punkt: Brot und andere weizenhaltige Produkte sind nicht nur ungesund, sie gehören zu den schädlichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Fallbeispiele aus seiner Praxis sowie Studien decken das weit verbreitete Problem von Übergewicht über Diabetes, Arthrose und Sodbrennen, Hautproblemen etc. bis zu Demenz auf. Andere bekannte Wissenschaftler bestätigen: Der Stoffwechsel des Menschen ist genetisch noch immer an die Steinzeit-Ernährung angepasst. Erst seit 10.000 Jahren ernährt er sich radikal anders. Heute stehen weniger Fleisch und Fett dafür viel Getreide, Reis, Kartoffeln und Milchprodukte auf dem Speiseplan. Eine viel zu kurze Zeit, um sich genetisch anzupassen.
Das Grundproblem: Der heutige Weizen ist von allen Getreidesorten am meisten verändert. Dr. med. William Davis schreibt, „die natürliche Evolution hat den Weizen über Jahrhunderte nur geringfügig verändert, erst in den letzten 50 Jahren brachten Agrarwissenschaftler dramatische Veränderungen. Es entstanden neue Kreuzungen und Zuchtformen, die den Weizen gegen Umwelteinflüsse resistent machen sollten. In Nordamerika ist der Ertrag mittlerweile zehnmal so hoch wie vor hundert Jahren.“ Kleine Veränderungen in der Struktur der Weizenproteine sind wahrscheinlich für die zerstörerische Immunreaktion des Menschen auf dieses Getreide verantwortlich. Der heutige Weichweizen enthält 42 Chromosomen. Einkorn und Emmer wurden durch Hartweizen und sehr feinen Weizen für Kuchenmehl ersetzt. Allerdings wurde bei der Euphorie über die Neuzüchtung vergessen, dass die neuen Sorten mit verändertem Glutengehalt und veränderter Glutenstruktur für den Menschen unverträglich sind.
Weizen lässt das entzündungsfördernde, tiefe Eingeweidefett wachsen – die „Weizenwampe“
Davis, amerikanischer Präventionsmediziner und Kardiologe, legt ausführlich dar, wie sich Weizenprotein in einen appetitanregenden Wirkstoff verwandelt. Weizen lässt das entzündungsfördernde, tiefe Eingeweidefett, das Davis als die „Weizenwampe“ bezeichnet, wachsen. Andere Weizenproteine können entzündliche Reaktionen in Verdauungstrakt, Leber, Haut, Herz, Schilddrüse, Gehirn und Gelenken auslösen. Das Bauchfett setzt Insulin frei und führt zu noch mehr Fetteinlagerung und Diabetes Typ-ll. Bei Männern erzeugt Bauchfett zudem Östrogene, die sogar das Brustwachstum begünstigen.
Bei Davis’ Patienten sanken nach Weizenverzicht nicht nur die Zuckerwerte sondern auch das Gewicht. Sodbrennen, Durchfälle und Krämpfe verschwanden. Im Gegenzug hatten seine Patienten mehr Energie, erhöhte Konzentration und erholsameren Schlaf. Hartnäckige Hausausschläge verschwanden. Rheumatische Gelenkentzündungen und Asthmasymptome gingen zurück. Schon ein kleiner Rückfall in die alte Ernährung brachte alle Beschwerden zurück.
„In Deutschland, Europa und der ganzen Welt hat Weizen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Es ist längst überfällig, dass wir diese erschütternde Situation zur Kenntnis nehmen und wieder gesund werden“ – resümiert der Autor. Er ist Gründer des „Track your plaques“-Programm zur Früherkennung von Herzerkrankungen. Weitere interessante Themen in Davis’ Buch, sind „Weizenfreie Ernährung als Anti-Aging-Mittel“ und „die Verhinderung von Haarausfall oder Akne.“
Das Buch ist nicht ganz unumstritten. Eine Rezension nebst Video gibt es hier: HTTPS://www.urgeschmack.de/was-ist-die-weizenwampe-video/
Quellen: u. a. gesund-aktiv.com; urgeschmack.de
Bild: ©Erwin Wodicka - Fotolia.com ; rolffimages - Fotolia
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