- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Montag, 06. Juni 2016 08:00
- 16 .2
- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Nur wer genug trinkt, hält sich richtig fit. Doch wie viel ist für Männer, Frauen und Kinder eigentlich genug? Individuell getaktete Trink-Wecker assistieren beim täglichen Check.
Wir brauchen täglich ausreichend Wassernachschub, das ist unumstritten, denn vieles im Körper will schwimmen: Die Nährstoffe, um nach der Verdauung zu den Körperzellen zu gelangen, zudem wichtige Botenstoffe, um den Zielorganen die richtigen Befehle zu übermitteln. Und schließlich der Stoffwechselmüll, der aus dem Weg geschafft werden muss. Daher ist Wasser überall im menschlichen Organismus: In den Körperzellen, zwischen den Zellen, in Blut, Lymphe und Urin und in den Verdauungssäften.
Sind wir nicht ausreichend „flüssig", läuft alles irgendwie zäh. Dann sind wir körperlich wie geistig weniger leistungsfähig, das zeigen wissenschaftliche Leistungstests: Beispielsweise erzielten Schüler bessere Lernerfolge, wenn sie regelmäßig Wasser tranken. Erwachsene zeigten bei Wasserdefiziten eine schlechtere Informationsverarbeitung, die Arbeit wurde langsamer und die Übersicht blieb eher auf der Strecke. Zudem waren die Testteilnehmer anfälliger für Kopfschmerzen.
Ab einem Wasser-Minus von mehr als 15 Prozent wird's lebensbedrohlich
Doch die meisten machen sich kaum Gedanken um ihren Flüssigkeitshaushalt, sie greifen einfach zum Getränk ihrer Wahl, wenn der Durst anklopft. Aber das Durstgefühl wirkt nicht immer verlässlich – es regt sich erst dann, wenn der Körper schon viel Flüssigkeit abgegeben hat. Und das passiert ohne Unterlass: Über die Nieren, über die Schweißdrüsen und auch über die Atemluft. Reduziert sich das körpereigene Wasser um mehr als 15 Prozent, dann wird es sogar lebensbedrohlich. Ohne Flüssigkeitszufuhr überleben wir, je nach Außentemperatur und Klima, maximal vier Tage.
Verschiedene Faktoren lassen starre Trink-Empfehlungen eher staubig aussehen
Daher gilt es, die Wasserbilanz im Körper konstant zu halten. Die Krux dabei: Der persönliche Trinkbedarf hängt – ähnlich wie der tägliche Kalorienbedarf – von zahlreichen individuellen Faktoren ab. Zunächst zählen das Gewicht und die Größe. Ein passender Daumenwert aus der Ernährungsmedizin liegt bei täglich 30 bis 40 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Aber auch Umgebungstemperaturen, das Alter, das Geschlecht und der Aktivitätsgrad, sogar die Art der Kleidung spielen eine Rolle. Außerdem der Faktor Ernährung. Schließlich trägt eine Suppe weitaus mehr zur Wasserbilanz bei als ein Stück Brot. Die Menge an Salz im Essen bestimmt darüber hinaus, ob ein Plus an Wasser erforderlich ist. All diese Faktoren lassen starre Trink-Empfehlungen eher staubig aussehen.
Da wünscht sich mancher einen individuell getakteten „Trink-Wecker", der ihn im Bedarfsfall an seinen Flüssigkeitshaushalt erinnert. Und in der Tat, so etwas gibt es, maßgeschneidert sogar. Zu Beginn trägt der Nutzer seine Daten in die App ein. Dazu gehören Gewicht und persönlicher Aktivitätsgrad. Anhand dieser Daten berechnet die App die benötigte Menge Wasser pro Tag.
Hier zwei Beispiele:
„Plant Nanny" – der niedliche Trinkwecker
Praktisches Wasserwissen für unterwegs
Quellen: u. a. schrotundkorn.de; gerolsteiner.de; gofeminin.de
Bild: © fourdesire.com; geroldsteiner.de;
- Keine Kommentare gefunden
Meistgelesen
Ernährungsfrage: Wie ungesund ist Schweinefleisch tatsächlich?
Lagen die Bibel und der Koran richtig, ist Fleisch vom Schwein „unrein“, auch im medizinischen
»Gesundheitsrisiko Geschirrspüler: Ärzte warnen vor Spülmittelrückständen
Sauberes Geschirr ist gut. Aber dennoch nicht immer ohne Risiko. Letzteres lauert ausgerechnet im
»Lange Liste: Die besten Medikamente zum Krankwerden
So deutlich sind Ross und Reiter wohl noch nie genannt worden. Ein mutiger Heilpraktiker schockiert
»Aloe Vera - die stille Heilerin
Wohl kaum eine Pflanze hat die Naturprodukte-Hitliste von Heilkundigen und Gesundheitsfachleuten
»â€žFC Bayern-Doc“: Hochklassige Nahrungsergänzungen sind unverzichtbar
Er ist eine lebende Legende. Spitzensportler aus aller Welt suchen seinen Rat. Hier erklärt Dr.
»ARD Buffet: Lässt sich Diabetes in 28 Tagen ausknocken?
Dr. Rainer Limpinsel, selbst ehemaliges „Diabetes-Opfer“ erklärt am eigenen Beispiel, wie’s im
»Arzneimittelforschung: Die Kombi „Vitamine+Arginin“ reduziert das Vergessen
L-Arginin gilt als „Wunderformel für die Adern“. Seine Nutzung als Nahrungsergänzung ist noch wenig
»Die Bombe unter der Achselhöhle: Was Deos anrichten
Die Werbung suggeriert uns täglich, dass wir ohne Deodorant gar nicht auf die Straße gehen dürften.
»Schneller sterben mit der Mikrowelle
Mikrowellen sind überaus beliebt, weil sie so herrlich praktisch sind. Ruck, zuck ist das Essen
»Colostrum als Grippeschutz für die kalte Jahreszeit
Colostrum ist eines der ältesten und außergewöhnlichsten Nahrungsmittel, welches in der Natur zu
»


Einen Kommentar verfassen
Poste einen Kommentar als Gast