- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Mittwoch, 03. Februar 2016 08:00
- 16 .2
- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Zwei Essen-Experten erklären an frappierenden Beispielen, wie Nahrungsherstellung im industriellen Maßstab funktioniert.
Das Thema "Essen" ist momentan in aller Munde. Einen besonderen Aspekt in der Debatte um die Qualität von Lebensmitteln beleuchtete eine neue "ZDFzeit"-Doku: "Die Tricks der Lebensmittelindustrie".
Der Begriff Fake wird ergänzt durch ein gewisses „Gastro-Geschmäckle“
Kann man wirklich Fleischprodukte billig, Cremes besonders fluffig oder Säfte besonders aromatisch machen, ohne dass es jemandem auffällt? Der Aufwand dafür ist auf jeden Fall wahrhaft riesig: Zum Einsatz kommen spezielle Maschinen-Giganten wie Extruder und Dehydratoren. Mithilfe leisten unter anderem Lachgas, Stickstoff oder Wasserstoff und Zutaten wie verkapseltes Salz, Zuckerkulör, Aromen und Extrakte.
In diesem Zusammenhang bekommt der Begriff „Fake“ (engl. Fälschung) ein gewisses „Gastro-Geschmäckle“: Als Fake bezeichnet man laut wikipedia „ein Imitat, einen Schwinde oder eine Vortäuschung falscher Tatsachen. Im weiteren Sinne ist der Fake auch ein Begriff für den damit verbundenen Betrug“.
Manche Tricks aus der Fabrik sind nicht nur clever, sondern auch nützlich.
Wie dem auch sei, in der Dokumentation "Die Tricks der Lebensmittelindustrie" demonstrieren zwei Essen-Experten deutlich, wie Nahrungsherstellung im industriellen Maßstab im Detail funktioniert. Der Koch und Lebensmitteltechnologe Sebastian Lege durchschaut Tricks der Lebensmittelindustrie, dies schon von Berufs wegen. Im Auftrag von Herstellern entwickelt er neue Rezepturen, neue Verfahren, neuartige Zutaten. Sein Sidekick, Sternekoch Frank Buchholz, steht für gastronomische Kompetenz und eine sensible Zunge.
Auf dem Prüfstand: Beliebte und bekannte Lebensmittel wie Grillfleisch oder Kartoffelchips. Neben Fakten zum Aufregen gibt es auch welche zum Staunen oder zum Nachmachen – denn manche Tricks aus der Fabrik sind nicht nur clever, sondern auch nützlich.
Wer die Sendung verpasst hat – hier die gesamte Doku „zum Nachsehen“
Quelle: zdf.de; wikipedia.org
Bild: © - zdf.de
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