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Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind allgegenwärtig. Doch Kritiker halten sie für eine lobbyfreundliche „Vitalstoff-Bremse“ mit antiquierten Grenzwert-Bestimmungen.

In Gesundheitsfragen wird häufig die DGE zitiert. Deutsche Gesellschaft für Ernährung – was so objektiv klingt, so institutionell, fast schon staatlich, istin Wahrheit ein Verein (e.V.). Dennoch gilt die DGE vielen Menschen in Deutschland als nahezu „allwissende“ Institution, wenn es um Ernährungsfragen geht. Aber ist das wirklich so? Die Empfehlungen der DGE, monieren Kritiker, weichen oft erheblich von aktuellen wissenschaftlichen Fakten ab. „Was zwanzig Jahre gepredigt wurde, ist längst überholt“, sagen renommierte Ernährungsmediziner in diesem Filmbeitrag des NDR

Sie skizzieren den aktuellen Wissensstand über eine gesunde Ernährungsweise und stellen die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als veraltet infrage.

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Ernährungsweise, wie sie möglicherweise in den 1950er Jahrenvorteilhaft war

Wer die Ernährungspyramide der DGE in die Mangel nimmt, erkennt die Mängel: Getreide und Milchprodukte als Basis sollen es richten, wenn der Mensch gesund bleiben will. Doch zahlreiche Ernährungsexperten warnen: Die DGE empfehle eine Ernährungsweise, wie sie möglicherweise noch in den 1950er Jahren vorteilhaft gewesen sei. Doch seinerzeit war körperliche Bewegung an der Tagesordnung, heute sitzt man vorwiegend – im Auto, im Büro, vor dem Fernseher oder Computer.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Gralshüter der Gesundheit oder Wölfe im Schafspelz?

Warum eigentlich bis zu 65 Prozent Kohlenhydrate? „Weil es die Amerikaner empfohlen haben“; konkret stammten die Empfehlungen von „sieben von der Regierung handverlesenen Wissenschaftlern, geschrieben mit Hilfe einer privaten Firma“, wie wir in dem Filmbericht auf 3Sat erfahren. Bestimmte Wissenschaftler seinen Befehlsempfänger der Regierung, kritisiert dort ein Ernährungsexperte. Kritische Passagen, beispielsweise über die negativen Auswirkungen von Zucker – Fehlanzeige.

Wer sich näher mit Gründen und Hintergründen der DGE-Ernährungsempfehlungen beschäftigt, stößt auf diverse Interessen-Verflechtungen. „Falsche Informationen, ungute Beziehungen zur Wirtschaft und eine sehr unsägliche Verbindung stellen die Existenzberechtigung der DGE infrage“, heißt es in dem Video „Die DGE: Mächtig reformbedürftig“.

Unter anderem geht der Autor der Frage nach, warum es so zahlreiche personelle Verstrickungen gibt, warum z. B. der Vorstand der DGE und des Institutes Danone identisch sind.

Massiv werden Interessen der Landwirtschaft, der Politik, der Fleisch- und Milchindustrie vertreten

Die amerikanische Ernährungsexpertin Marion Nestle, schreibt in ihrem Buch „Food Politics“, hinter der „halbstaatlichen“ DGE-Kohlenhydratempfehlung könne politisches Kalkül stecken: Verarbeitete Kohlenhydrate in Form von Mehl- und Getreide, Zucker und Mais ließen sich leicht verarbeiten, lange lagern, im Übermaß günstig verkaufen. Kohlenhydrate seien preiswerte Kalorienlieferanten.

Die DGE: Mächtig reformbedürftig

Unter anderem heißt es dort: „Wie man an der Besetzung der Beiräte sehen kann, werden hier massiv die Interessen der Landwirtschaft, der Politik, der Fleisch- und Milchindustrie vertreten. So wird klar, dass von der DGE kaum objektive Informationen über gesunde Ernährung zu erwarten sind, weil sie den Interessen der Wirtschaft und der (von den Lobbyisten vereinnahmten) Politik widersprechen würden. Eine massive Propaganda für gesundheitsschädliche Tierprodukte ist das Resultat.“

Mehr zum Thema

Ist die Kohlenhydratempfehlung der DGE politisch inszeniert?

Alternative zur Ernährungspyramide der DGE

Quellen: u. a. ernährungsumstellung.net; yamedo.de; dr-feil-com; strunz.com
Bild:       © dge.de - fotolia.com

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