- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Donnerstag, 09. Januar 2014 13:02
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Soja ist voller Anti-Nährstoffe, welche Verdauung und Immungleichgewicht stören. Industriell verarbeitet, enthalten Sojaprodukte reichlich Glutamat, Mangan, Fluorid und Aluminium.
Produkte aus der Sojabohne wurden vor einigen Jahren bei Bio-Enthusiasten zum Nonplusultra – weil sie vermeintlich so gesund sind. Heute wissen wir mehr: Studien haben gezeigt, dass der hohe Verzehr von Gen-Soja (über 90 Prozent der in den USA angebauten Soja ist gentechnisch verändert) zu vermehrten Lebensmittelallergien und zur Antibiotikaresistenz führte, die Tätigkeit der Schilddrüse verlangsamte, das Demenzrisiko erhöhte, unser Immunsystem schwächte und zur Krebsentstehung beitrug, so Dr. Joseph Mercola in der Huffington Post.
Die Negativfaktoren im Einzelnen:
1) Phytinsäuren. Sie binden sich im Verdauungstrakt an Zink, Magnesium, Kalzium, Kupfer und Eisen. Hoher Verzehr führt zu Nährstoffdefiziten und zur Entwicklung chronischer Krankheiten.
2) Trypsinhemmer. Der Mangel an Enzymen schafft mehr Verdauungsstress, der zu durchlässigem Darm führt. Durchlässiger Darm löst die Bildung von Antikörpern gegen normale Lebensmittel aus und führt zu chronischer Entzündung und zum Fortschreiten von Autoimmunerkrankungen.
3) Strumigene Substanzen. Sie hemmen den Jod-Stoffwechsel, blockieren die Bildung von Schilddrüsenhormonen und können zur Schilddrüsenunterfunktion führen.
Industriell verarbeitete Soja ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gentechnisch verändert und mit toxischen Rückständen belastet.
4) Phytoöstrogene und Isoflavone. Diese pflanzlichen Verbindungen ähneln dem menschlichen Östrogen und beeinträchtigen die normale Hormonproduktion im Körper. Ein hoher Verzehr wird mit Unfruchtbarkeit und bestimmten Krebsformen bei Männern und Frauen in Verbindung gebracht.
5) Hämagglutinin. Verklumpt rote Blutkörperchen. Dadurch werden Blutfluss und Sauerstofftransport zu den Zellen verlangsamt. Befindet sich in industriell verarbeiteten Sojaprodukten wie Sojamilch, Sojaeiweiß, Soja-Babynahrung, Soja-Burgern und Sojakäse, Sojasaucen und Sojaöl.
Viele Gesundheitsenthusiasten empfehlen natürlichere Formen roher, unverarbeiteter Soja wie Tofu und Edamame. Sie sind zwar bestimmt besser als hochgradig verarbeitete Soja, aber in beiden finden sich die o. a. schädlichen Substanzen. Die einzig vertretbare Variante ist fermentierte Soja in Form von Tamarisauce, Miso, Nattō und Tempeh.
Grund: Durch den intensiven Vergärungsprozess werden Anti-Nährstoffe und Phytinsäuren entfernt, Enzymhemmer und Hämagglutinine inaktiviert und viele der schädlichen Eiweiße und pflanzlichen Substanzen in eine Form umgewandelt, die der Körper besser nutzen kann.
Quelle: Dr. Joseph Mercola (huffingtonpost.com)
Bild: © Dusan Kostic - Fotolia.com
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