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Mobben mit miesen Forschungsergebnissen kommt in Mode. Erst kürzlich elektrisierte eine Studie mit Mäusen die Medien. Sie keilt querbeet – ausgerechnet gegen Radikalenfänger

Immer wieder geistern Schlagzeilen durch die Medienwelt, die gesundheitsbewusste Menschen verunsichern. So hieß es unlängst, Antioxidantien könnten Krebs fördern – das verkündeten schwedische Forscher. Mehr noch: Antioxidantien würden eher die Krebszellen schützen als die gesunden Körperzellen, und sie machten es überdies dem Tumor leichter, Metastasen zu bilden. Eine super Steilvorlage für die Sensationspresse! Also ab in den Papierkorb der Medizingeschichte mit den bisher so hoch gelobten Radikalenfängern?

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Doch in kaum einem Artikel erfährt man, um welche Antioxidantien es sich genau handelte. Ebenso wenig, in welcher Qualität in welchen Mengen und in welcher Zubereitungsform sie in den Versuchen zum Einsatz kamen. Pauschal wird vor den "bösen Antioxidantien" gewarnt, Nahrungsergänzungen, die man – insbesondere als Krebspatient – am besten meidet wie der Teufel das Weihwasser. So etwas ist mit „Scheiterhaufen-Studie“ noch recht moderat beschrieben. 

Bei tieferer Recherche stellt sich allerdings dann heraus, dass N-Acetylcystein und Trolox verwendet wurden – synthetische Antioxidantien, die es beide in der Natur so nicht gibt.Nicht das erste Mal übrigens, dass am guten Ruf der Radikalenfänger gezündelt wurde. So liest man bei „Netdoktor“, dass die gleiche Gruppe von Autoren schon im vorletzten Jahr reklamiert hatte, Antioxidantien förderten Lungentumore, bei Mäusen und bei Menschen. Gleich zwei schlimme Studien mit üblen Ergebnissen, daraus folgern Schweden und Netdoktoren, dass „Nahrungsergänzungsmittel – nichts für Krebspatienten“ sind.

Die Rolle von Obst und Gemüse wird allerdings eher schamhaft gestreift. Aber Moment mal! Auf der einen Seite eine ganz klare Empfehlung gegen Nahrungsergänzungsmittel, weil diese Antioxidantien enthalten und damit kanzerogen wirken. Andererseits aber enthalten Obst und Gemüse doch ebenfalls anti-oxidativ wirksame Stoffe. Müsste man die konsequenterweise nicht auch verdammen? Auf manche Fragen erübrigt sich eine Antwort von selbst…

Dumm gelaufen, Forscherpech? Oder hat sich da jemand im eigenen Argumentationsgestrüpp verheddert? Oder einfach nur gewünschte Resultate an den Auftraggeber geliefert? Dazu René Gräber, Heilpraktiker, Gesundheitspädagoge und Autor: „Bei der Veröffentlichung des Artikels bei „Netdoktor“ konnte ich nichts anderes denken als „Oh ha, alter Schwede“. Erst die Vitamine und jetzt die Antioxidantien! Aber ähnlich wie bei den Vitaminen sind die Argumente gegen die Antioxidantien mehr als fragwürdig. Sie sind zumindest so wackelig, dass man alles andere als eine Therapieempfehlung oder einen Warnschuss daraus ableiten könnte. Aber wenn es gegen natürliche Substanzen geht, dann ist die Schulmedizin fast immer päpstlicher als der Papst. Da wird alles mehr oder weniger undifferenziert abgesegnet, was der eigenen Ideologie entspricht. So auch hier wieder einmal.“

Bestsellerautor und „Frohmediziner“ Dr. Ulrich Strunz (u. a. „Topfit mit Vitaminen“) nimmt bei seiner Bewertung ebenfalls keinen Blatt vor den Mund: „In dieser Studie finden Sie ausdrücklich so Sätze wie:

  • Frühere Studien haben gezeigt, dass Antioxidantien Migration und Invasion von Melanomzellen und anderen Krebszellen in Kultur verhindert.
  • Andere Studien zeigen, dass Antioxidantien bei Mäusen mit Hautkrebs Tumorwachstum verhindert.
  • Und dass NAC ausdrücklich die Krebsentstehung (Mäuse, Melanom) verzögert (Lit. 29).
  • Und dass Vitamin C plus Vitamin E, also Antioxidantien,  die Entstehung von Hautkrebs bei Mäusen ausdrücklich verhindert. (Lit 28)

Aber das muss ein Journalist ja weder lesen noch zitieren. Muss er nicht. Der lebt vom Gag. (bleiben wir höflich).“

Eine umfangreiche Analyse der schwedischen „Scheiterhaufen-Studie“ finden Sie hier

Mehr zum Thema

So bekämpfen Antioxidantien die gefährlichen Freien Radikale

Quellen: u. a. vitalstoffmedizin.com; strunz.com; portavitalia.com
Bild:      © fovito - fotolia.com

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