- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Montag, 26. Januar 2015 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Ohne Kaffee geht in den meisten Büros nicht viel. Und wenn’s besonders schnell gehen soll, kommen Pulver-Versionen ins Spiel. Doch die sollte man besser ganz genau checken.
Ein Teelöffel Kaffee, heißes Wasser in die Tasse – fertig ist das Instant-Produkt. Im Normalfall ist das problemfrei, denn löslicher Kaffee besteht ausschließlich aus Röstkaffee. Ohne Zucker und Milch enthält diese Kaffeeversion genauso wenige Kalorien wie „normaler“ Bohnenkaffee. Ein Wachmacher ist der Extrakt ebenfalls. So weit und so gut. Kommt aber Cappuccinopulver ins Spiel, wächst die Zutatenliste teils beträchtlich. Neben Kaffee tummeln sich dann im aufgebrühten Pulver z. B. Zucker, Kaffeeweißer, jede Menge Zusatzstoffe, etwaAromen, pflanzliche Fette und Stabilisatoren. Und Kalorien.
Ein Marktcheck der Verbraucherzentralen lässt aufhorchen
Bis zu 60 Prozent Zucker können in einem Instant-Cappuccino stecken, das fand die Stiftung Warentest heraus. Noch bildhafter ist das Ergebnis eines Marktchecks der Verbraucherzentralen: Umgerechnet vier Würfel Zucker können sich in einer Tasse (200 Milliliter) des Gebräus verstecken. Zucker versteckt sich auch hinter Bezeichnungen wie „Glukosesirup“, „Laktose“ und „Süßmolkenpulver“. Daher überprüfen Sie auf der Zutatenliste, an welcher Position der Zucker rangiert. Entdecken Sie ihn ganz oben, kommt er mengenmäßig am meisten im Produkt vor.
Die „gute Seele des Cappuccino“ – der Espresso – fehlt oft völlig
Andere Zusatzstoffe erzeugen eine Art Milchschaum dadurch, erscheint das Pulver schön cremig. Schmeckt es nach Vanille, Haselnuss oder Karamell, können laut aid infodienst aromatisierte Zuckersirupe drin sein. Dagegen fehlt die „gute Seele des Cappuccinos“ – der Espresso – oft völlig.Stattdessen vermischen die Hersteller das Pulver gerne mit löslichem Bohnenkaffee, der nicht selten lediglich als Minimal-Anteil in der gesamten Mixtur vorkommt. Die Folge für den Kaffeefreund: Einige der getesteten Cappuccinopulver enthielten so wenig Koffein, dass sie kaum wach machten.
Noch heftiger gespickt mit Kalorien sind manche Latte Macchiato-Pulver und Eiskaffees wie Café frappé. Der Fettanteil liegt hier mitunter über dem der klassischen Cappuccinopulver. Außerdem wird der Eiskaffee-Mix häufig mit Milch angerührt – die ebenfalls Kalorien enthält. Je nachdem, wie viel Teelöffel Pulver man in eine Tasse gibt, kann eine ganze Menge Kalorien auflaufen. Wer noch Milch hinzufügt, treibt die Kalorienzahl weiter nach oben.
So vermeiden Sie die flüssige Kalorienbombe: Am besten in Eigenarbeit einen Cappuccino zubereiten – auch wenn es ein wenig länger dauert. So haben Sie stets im Griff, wie viel Milch in die Tasse kommt und ob Sie ihn zusätzlich mit Zucker bestücken möchten oder nicht.
Quellen: aid.de; apotheken-umschau.de
Bild: © bara - Fotolia.com
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