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Ab in die Pseudo-Ecke! So scheint das Motto zu lauten, mit dem gewisse Kreise Bio-Ware verunglimpfen wollen. An bezahlten Handlangern mangelt es nicht.

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Bio-Lebensmittel haben gegenüber konventionell erzeugten Lebensmitteln zahlreiche  Vorteile, gesundheitlich, ökologisch und ethisch. Doch weil die Mainstream-Medien immer wieder das Gegenteil behaupten, werden viele Verbraucher unsicher, fallen schließlich auf die bezahlte Bauernfängerei herein: Ist Bio doch nicht so gut?... Andere hören solche Einflüsterungen gerne, schließlich ist Bio nicht billig, argumentieren sie. Und Geiz gilt als geil, immer noch. Wenn dann in einer großen Zeitung in fingerdicken Lettern zu lesen ist „Bio-Lebensmittel kaum gesünder als normales Essen“, dann muss da wohl was dran sein, oder? Und selbst wenn diese Zeitung bald darauf genau das Gegenteil schreibt – ein kleiner Makel bleibt immer hängen. Ähnlich funktioniert das medial gestreute Märchen „Bio ist teuer“. Eine Frage der Wortwahl. Zutreffender wäre „preiswert“. Einen Euro am Tag mehr zu bezahlen für Bio-Qualität, das ist wahrlich keine Abzocke.    

Nun also die Stanford-Studie, auf die sich die Medien gerne berufen. Demnach sind Bio-Lebensmittel „nur wenig gesünder als konventionelles Essen“. Die Forscher fanden keinen deutlichen Nachweis, „dass biologische Lebensmittel nährstoffreicher sind oder ein geringeres Gesundheitsrisiko bergen“, heißt es dort. Um das zu verkünden, wurden tausende Studien gesichtet und 223 Untersuchungen ausgewählt, die entweder den Nährstoffgehalt oder die Belastung mit Bakterien, Pilzen oder Pestiziden verglichen. Eine Langzeitstudie, die sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen der Ernährungsweisen beschäftigt, war nicht darunter. Im Gegenteil, die Untersuchungszeiträume der „ausgewählten Untersuchungen“ lagen zwischen zwei Tagen und zwei Jahren.

Wieder mal das bekannte Schema: Im ersten Schritt werden Übersichtsarbeiten mit dem Ergebnis „Bio bringt nichts“ gesichtet. Wie kann dann das „neue“ Ergebnis anders lauten als „Bio bringt nichts“? Und genau das wird mit mächtigen Medienglocken unters Volk geläutet.

Sogar vor Bio-Bauern mit rechtsextremem Gedankengut wird gewarnt

Ebenso dubios an der Aufguss-Arbeit aus Stanford: Die Geldgeber werden nirgends genannt. Offenbar mit gutem Grund, sonst könnte das Motiv zu offensichtlich werden – nämlich Desinformation und Verunsicherung. Zweite Version, ebenso fadenscheinig: Die betreffenden Wissenschaftler werteten weit über 200 Studien aus, ohne dafür bezahlt zu werden!

Die gut geschmierte Nebelmaschine läuft auf Hochtouren. Und sie nimmt bizarre Züge an. Wer Bio kauft, so verschiedene Medienberichte, muss befürchten, dass der Salat von einem Bauern mit rechtsextremem Gedankengut stammt. Man rät Bio-Kunden gar, sich vor dem Kauf von Bio-Lebensmitteln beim Ladeninhaber nach der politischen Gesinnung des jeweiligen Produzenten zu erkundigen. Wer hingegen bei FRIEDEL und WALDI kauft, wird mit ganz anderem Gedankengut konfrontiert. Oberste Richtlinie: Gier nach Maximalprofit, auf Teufel komm raus oder mit Gottes Hilfe.

Wer den Nebelkerzen-Nachrichten nicht traut, findet schnell Gegenbeweise aus neutraler Quelle

Ist all das – einschließlich der Stanford-Studie und ihrem Medienrummel – also nur ein Versuch, die Menschen hinsichtlich Agroindustrie (Monokultur, hoher Maschinen- und Energieeinsatz) und den Produkten der multinationalen Megakonzerne (Gen-Saatgut, Chemikalien) wohlgesinnter zu stimmen? Dieser Verdacht erhärtet sich umso mehr, je tiefer man in die Thematik einsteigt. So ist zum Beispiel nicht nachvollziehbar, dass die Stanford-Wissenschaftler keine signifikanten Unterschiede im Nähr- und Vitalstoffgehalt zwischen Bio-Lebensmitteln und Nicht-Bio-Lebensmitteln gefunden haben wollten. Schon ein erster Blick in die Fachliteratur und in die Studien-Datenbanken bringt reichlich Beweise für den deutlich höheren Nährstoff- und Vitalstoffgehalt in Bio-Lebensmitteln zutage.

Wer den Nebelkerzen-Nachrichten nicht traut, stößt schnell auf Gegenbeweise aus neutralen Quellen, unter anderem diese:

- Bio-Lebensmittel sind vitalstoffreicher
Zu diesem Ergebnis kam das Rodale Institute/Pennsylvania, USA nach einer 30jährigen Vergleichsstudie. Danach verbessern biologische Anbaumethoden – im Gegensatz zu konventionellen – die Qualität der Nahrung, ebenso die Fruchtbarkeit der Böden, die Reinheit unseres Trinkwassers sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Regionen. Zudem schaffen sie mehr Arbeitsplätze und sorgen für höhere Einkommen. Auch seien die Erträge in trockenen Jahren in der biologischen Landwirtschaft deutlich höher und damit sicherer als jene in der konventionellen Agroindustrie. Last not least zeigte sich, dass die Bio-Landwirtschaft 45 Prozent weniger Energie verbrauchte, während die „konventionellen Kollegen“ 40 Prozent mehr Treibhausgase produzierten.

- Bio-Milch ist besser
So zeigt eine Meta-Analyse aus Studien der letzten drei Jahre, dass biologische Milchprodukte einen signifikant höheren Proteingehalt und genauso signifikant höhere Gehalte an Omega-3-Fettsäuren sowie ein besseres Omega-3-Omega-6-Verhältnis als konventionelle Milchprodukte aufweisen. Da man nun beispielsweise weiß, dass ein günstiges Omega-3-Omega-6-Verhältnis äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit, z. B. auf chronische Entzündungsprozesse haben kann, darf man getrost davon ausgehen, dass der Verzehr von Bio-Milchprodukten (wenn man Milchprodukte verträgt) allemal vorteilhafter ist als jener von herkömmlicher Milch.

- Bio schafft fruchtbare Böden und reines Trinkwasser
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam das Rodale Institute/Pennsylvania, USA nach einer 30jährigen Vergleichsstudie(13), die zeigte, dass biologische Anbaumethoden – im Gegensatz zu konventionellen – nicht nur die Qualität der Nahrung, die Fruchtbarkeit der Böden, die Reinheit unseres Trinkwassers sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Regionen verbessern, sondern auch mehr Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig für höhere Einkommen sorgen. Auch seien die Erträge in trockenen Jahren in der biologischen Landwirtschaft deutlich höher und damit sicherer als jene in der konventionellen Agroindustrie. Außerdem zeigte sich, dass die Bio-Landwirtschaft 45 Prozent weniger Energie verbrauchte, während die konventionelle Landwirtschaft 40 Prozent mehr Treibhausgase produzierte.

Quellen: gesund.co.at; zentrum-der-gesundheit.de

Bild:© Stauke - Fotolia.com

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