- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Dienstag, 02. Februar 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Schokolade & Co. streichen, das ist für viele eine Horrorvision. Doch wer den Schock erstmal verdaut hat, findet in einer gesunden Alternative mehr als nur geschmacklichen Trost.
Naschen ohne Reue, das ist mühelos machbar.DennTrockenobst ist nicht nur süß und lecker. Im Gegensatz zu Marzipan, Dominosteinen, & anderen Artverwandten liefert es uns wichtige Stoffe, die der Körper braucht: Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Kalzium, Vitamine, vor allem Vitamin C und E, Antioxidantien wie Polyphenole oder Flavonoide.
Besonders wichtig ist der Gehalt an Antioxidantien. Diese Pflanzenstoffe helfen dabei, Schäden an den Körperzellen zu vermeiden, denn sie fangen freie Radikale, die auf Dauer zu schweren Erkrankungen führen können. Zudem regen sie die Verdauung an und machen nachhaltig satt.
Sehr hoch ist zudem die Menge an Ballaststoffen, die im Trockenobst steckt. Je nach Sorte lässt sich mit 50 Gramm schon ein Drittel des Tagesbedarfs decken. Diese Stoffe machen auch mobil gegen Verdauungsprobleme, und beugen daher Darmerkrankungen vor. Weiterhin können sie sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirken. Das ergaben zahlreiche Untersuchungen, z. B. aus Florida: Die Wissenschaftler hatten fast 100 Frauen pro Tag 75 Gramm getrocknete Äpfel verordnet, zusätzlich zur gewohnten Ernährung. Eine gleich große Gruppe bekam kein Trockenobst. Ergebnis: Diejenigen, welche die Äpfel aßen, konnten innerhalb eines halben Jahres ihre LDL-Cholesterinwerte um 23 Prozent senken. Die HDL-Werte – also die des „guten“ Cholesterins, stiegen hingegen um 4 Prozent.
Am besten in Bioqualität und nicht geschwefelt
Achten Sie darauf, dass Sie das richtige Obst wählen. Nicht alle Sorten sind gleichgut zum Trocknen geeignet. Am besten eignen sich Äpfel, Birnen, Pflaumen, Bananen, Pfirsiche, Aprikosen oder Beeren.
Wer sein Trockenobst nicht selber herstellen will, kauft es am besten in Bioqualität. Und darauf achten, dass das Obst nicht geschwefelt ist. Zwar sorgt Schwefel dafür, dass die Früchte ihr schönes Aussehen behalten und länger haltbar bleiben. Allerdings kann es zu starken Überempfindlichkeitsreaktionen kommen.
Wer das nächste Mal Lust auf was Süßes bekommt greift also besser zur Trockenfrucht als zu nährstoffarmen, aber kalorienreichen Süßigkeiten! Mehr als 100 Gramm pro Tag sollten es aber nicht sein – sonst wirkt sich auch diese eigentlich gesunde Nascherei ebenso aufs Gewicht aus wie die künstlichen Konkurrenten.
Eine Handvoll Tipps für die Herstellung
> Schneiden Sie das Obst in Scheiben, damit es sich wirklich gut trocknen lässt. Viertel oder Hälften sind zu groß, sie brauchen zu lange oder trocknen nicht richtig durch.
>> Schwenken Sie die Scheiben kurz in Zitronensaft. So verhindern Sie, dass sie durch Oxidation braun werden.
>>> Verteilen Sie die Obstscheiben nebeneinander auf einem Backblech. Sie sollten nun 3 Stunden lang bei 50 Grad in den Backofen.
>>>> Lassen Sie die Ofentür möglichst etwas geöffnet. So kann die beim Trocknen entstehende Feuchtigkeit entweichen und macht das Obst nicht matschig.
>>>>> Lassen Sie das Obst nach dem Trocknungsprozess noch einen Tag auf dem Backblech, so kann es komplett auskühlen.
Wollen Sie das getrocknete Obst verwahren? Verpacken Sie es in Schraubgläsern oder Gläsern mit Klemmverschluss. So bleibt es vor Luftfeuchtigkeit geschützt und hält sich rund sechs Monate lang.
Quellen: spitzbarts-gesundheitspraxis.de; fitforfun.de
Bild: © Brent Hofacker - fotolia.com
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