- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Freitag, 13. September 2013 12:38
- 13 .2
- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Das gesunde Gewürzkraut ist ganz viel mehr als nur eine grüne Dekoration für den Tellerrand.
Petersilie ist ein Multitalent. Schon deshalb, weil sie reich an Chlorophyll ist, denn das „grüne Blut“ ist fast deckungsgleich mit dem des Menschen. Mit soviel Power an Bord kann die Petersilie unser Blut reinigen, neuen Lebenssaft bilden sowie Leber und Nieren bei der Entgiftung unterstützen. Zudem punktet die Petersilie mit Vitalstoffen satt. Fast die ganze Bandbreite an Vitaminen tummelt sich in ihr: Vitamin A, die Vitamine B1 bis B6, Vitamin C, Beta Carotine, Folsäure, Vitamin K. Neuerdings und ist sogar Vitamin B12 im Gespräch.
Das „Peterli“, wie die Schweizer sie nennen, ist außerdem eine fantastische Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie liefert Calzium Magnesium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kalium und Schwefel – und all das in leicht verwertbarer Qualität. Mit diesem Fundus an hochwertigsten Vitalstoffen ist es für die Petersilie ein Leichtes, unserem Organismus bei vielerlei Problemchen unter die Arme zu greifen.
Mehr noch, es heißt, sie helfe bei Sodbrennen und Aufstoßen, steigere das Leistungsvermögen, bekämpfe Erschöpfungszustände, stärke das Herz, löse Cholesterin in den Venen auf, unterstütze die Nebennieren, härte die Zähne und baue Knochen auf. Zudem verbessere sie die Nährstoffaufnahme, beseitige das Völlegefühl im Magen, reduziere Entzündungen, motiviere die körpereigenen Abwehrkräfte und reguliere das Hormonsystem.
Diese Liste dieser Petersilien-Pluspunkte ließe sich ellenlang fortsetzen. Ob das kraftvolle Kraut aber müde Männer munter macht, sei dahingestellt. Davon abgesehen sorgt das Chlorophyll gemeinsam mit den ätherischen Ölen der Petersilie für einen wertvollen hygienischen Effekt: Wer regelmäßig Petersilie kaut, erfreut seine Mitmenschen mit frischem Körper- und Mundgeruch.
Keine Frage, die Petersilie ist ein Powerkraut, das eigentlich geadelt werden müsste.
Manche sind sogar der Meinung, das „natürliche Multivitaminpräparat“ könne es mit Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen, sei dazu noch erheblich preisgünstiger. Allerdings bleibt dabei dann ein Fragen-Duo unbeantwortet: Was machen diejenigen, die nicht stets ein Petersilie-Pack bei sich führen? Und: Wie viele Kilogramm müssten am Tag verzehrt werden, um einer hochkarätigen Nahrungsergänzung auf Dauer Paroli bieten zu können?
Bild: © Kathriba - Fotolia.com
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