- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Donnerstag, 25. Juli 2013 01:00
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- Veröffentlicht von Redaktion
Rohkost ist zweifellos gesund. Doch weil sie nicht immer und nicht jedem bekommt, sollte gerade der Einsteiger ein paar Grundregeln beachten.
Dass immer nur Pommes, Burger und Pizza nicht gerade förderlich für eine gesunde Ernährung sind, in den meisten mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber wussten Sie auch dass Salat unter Umständen weniger gut bekömmlich ist? Manche Mediziner empfehlen sogar, an besonders kalten Tagen überhaupt keinen Salat zu essen. Der Grund liegt im Energiehaushalt des Menschen.
Wer sich nicht an die Spielregeln der Verdauung hält, wird nach dem Essen oft lustlos, träge und müde. Und genau das ist der Punkt: Kalte Speisen, wie beispielsweise Salate, brauchen viel Energie, um verdaut werden zu können. Wer also im Winter nicht so recht warm wird, der sollte seinen Körper nicht auch noch mit kalten Speisen gelasten. Also Hände weg vom Eisbergsalat, wenn der Körper bibbert!
Besser ist die Ausrichtung des Speisenplanes an den persönlichen Lebensverhältnissen und der seelisch-körperlichen Verfassung. Dieser Ansatz ist stark ausgeprägt im Ayurveda. Kenner dieser indischen Heilkunst und Lebensphilosophie erklären dazu, dass es verschiedene Verdauungstypen gibt, die unterschiedlich intensive „Verdauungsfeuer“ entfachen. Die im Westen gängige Volksweisheit „Der Mensch ist was er isst“, müsste demnach eigentlich lauten „Der Mensch ist, was er isst und wie gut er es verdaut“.
Einsteiger sollten am besten im Frühling mit der Rohkost startern. Wintergemüse wie Kohl, Steckrüben und Co könnten nämlich zu „heavy“ für den Magen sein. Überhaupt sollte man sich Schritt für Schritt an den Verzehr von Rohkost herantasten. Und gerade ein Organismus, der über Jahre und Jahrzehnte hinweg schwerpunktmäßig mit Verdauungsträgheit förderndem Fastfood ernährt wurde, ist oft kaum noch in der Lage, etwas Frisches zu verarbeiten. Das Ende vom Einsteigertrip: Oft enden die Gesundheitsbemühungen dann doch wieder mit dem Gang zur Burger-Theke. Die Begründung erscheint logisch, ist aber fatal: „Ich kann die Rohkost nicht vertragen.“
Tipp: Aufpassen ist angesagt beim Verzehr von Salat aus dem Treibhaus. Der ist oft genug übermäßig gedüngt und beeinträchtigt durch seinen hohen Nitratgehhalt die Sauerstoffversorgung im Blut (Nitrate sind laut Roche Lexikon der Medizin „Salze der Salpetersäure“). Bei diesen Sorten empfiehlt es sich, die äußeren Blätter, die Wurzeln und die Stiele zu entfernen. Was wiederum eine gewisse Tragik in sich birgt. Denn gerade das sind die gehaltvollsten Teile des topgesunden Grünblättlers.
Bild: © Fotolia.com
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