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Viele Nahrungsergänzungen sind überdosiert! warnen Mainstream-Mediziner und wedeln mit veralteten Verzehr-Empfehlungen. Über die Gründe müssen Insider nicht lange spekulieren.

„Sind die Mittel wirklich harmlos?“ Beinahe reflexhaft taucht diese Frage auf, wenn von Nahrungsergänzungen die Rede ist. Warnen Ernährungsexperten, hoch dekoriert bis hin zum Professor, nicht immer wieder vor Überdosierungen und gesundheitlichen Folgen?

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Ein Beispiel aus der Praxis: Liegt eine Nahrungsergänzung mit 400 mg Vitamin C tatsächlich „weit über dem, was ein Mensch normalerweise benötigt“ wie kürzlich ein in einem Fernsehbericht behauptet? Und: wie viel benötigt der Mensch denn „normalerweise“?

Für Gesundheits- und Fitnessexperten taugen diese Empfehlungen lediglich zur Vermeidung von Mangelzuständen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), empfiehlt Jugendlichen und Erwachsenen schlanke 100 Milligramm Vitamin C, Schwangere sollen mit 110 Milligramm angeblich ausreichend versorgt sein. Für Gesundheits- und Fitnessexperten taugen diese Empfehlungen lediglich zur Vermeidung von Mangelzuständen. Sie plädieren engagiert für die mehrfache Tagesdosis. So empfiehlt Dr. Michael Spitzbart, fünf Mal am Tag 200 Milligramm einzunehmen. Im Normalfall. Für Risikogruppen, beispielsweise Raucher, Kranke und auch Schwangere gelten noch höhere Werte. Der prominente Mediziner Dr. H.-W. Müller-Wohlfahrt plädiert für 250 bis 2000 mg pro Tag, und „Fitnesspapst“ Dr. Ulrich Strunz macht sich für „1 bis 3 Gramm“ stark.

Vitamin-Papst Linus Pauling empfahl übrigens schon in den 1950er Jahren beim Auftreten einer Erkältung 500 bis1000 Milligramm Vitamin C pro Stunde am ersten Tag, 4 bis10 Gramm für die folgenden Tage. Seine Botschaft ist offenbar in der Schulmedizin unserer Tage immer noch nicht angekommen.

Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK),eine unabhängigeVereinigung zur Förderung der gesundheitlichen Vorsorge und Kommunikation in Deutschland:„Eine tägliche Einnahme von 400 mg Vitamin C scheint eine maximale Versorgung des Körpers mit Vitamin C und eine 25%-ige Reduktion des Risikos für koronare Herzkrankheiten zu ermöglichen (siehe Prävention, Herzkrankheit). Rauchern und anderen Menschen, die Umweltbelastungen ausgesetzt sind, wird eine Einnahme von mindestens 200 mg empfohlen, da u. a. das Rauchen Vitamin C im Körper zerstören kann. Zur Prävention verschiedener Krankheiten wurden Dosierungen von 250 mg bis 1000 mg verwendet, zur Therapie 1-4 g (Erkältung) und mehr (bis zu 10 g I.V.) zur adjuventen Krebsbehandlung.“

Was hier anhand von Vitamin C exemplarisch anskizziert wurde, gilt für ebenso für zahlreiche andere Nahrungsergänzungen, die überproportional mit Vitaminen bestückt sind – jedenfalls aus der Sicht konservativer Kritiker.

Insider interpretieren die Rangelei um die Verzehrempfehlungen aus der Profit-Perspektive.

Die Verzehr-Empfehlungen dümpeln am unteren Limit! widersprechen andere.Über die Hintergründe lässt sich trefflich spekulieren. Mitunter ziehen die Anhänger der Minimal-Lösung folgendes Begründungsmodell heran: Diese Mengen sind in etwa das, was der Durchschnittsdeutsche täglich verzehrt. Und warum etwas ändern, was seit Jahrzehnten so gehandhabt wird? Somit bleibt auch die Kritik außen vor, Obst und Gemüse aus industrieller Landwirtschaft reiche heute nicht mehr aus, sich mit allen Vitalstoffen ausreichend zu ernähren. Nun lehnen sich alle zurück, alles ist gut, und warum Unruhe erzeugen mit neuen, höheren Empfehlungen? Ein interessanter Ansatz, auch wenn er löchrig ist wie Käse aus der Schweiz!

Insider dagegen interpretieren die Rangelei um die richtigen Verzehrempfehlungen aus der Profit-Perspektive. Sprich sich nämlich herum, dass Nahrungsergänzungen sich an der Gesundheitsfront bewähren, mindestens als Vorsorge, drohen Herstellern und Verkäufern von pharmazeutischen Präparaten unter Umständen empfindliche Umsatzeinbußen. 

Erinnert dieses „Schallmauer-Spektakel“ nicht an ein Formel-Eins-Rennen – mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h?

Quellen: Magazin Netcoo; dgk.de; portavitalia.com
Bild:      © braverabbit - Fotolia.com

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