- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Freitag, 10. April 2015 08:00
- 15 .2
- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Vom Meditationsgetränk Buddhistischer Mönche bis zum top gesunden Beauty-Drink. Der trendige Fittmacher hat einen langen Weg hinter sich, gepflastert mit positiven Überraschungen.
Ein Lifestyle-Getränk, das gleichzeitig gesund ist, auf den Punkt wach macht und dabei gleichzeitig entspannt – das alles ist Matcha, eine spezielle Grüntee-Sorte, deren Blätter zu ultrafeinem Pulver verarbeitet werden. Nach der Ernte werden die Blätter (nicht aber, wie bei herkömmlichem Tee, Stiele und Adern) zu hauchfeinem Pulver vermahlen. In den letzten Wochen ihres Wachstums werden die Tee-Pflanzen abgedunkelt, um die Bildung von Chlorophyll und beruhigenden Aminosäuren zu fördern.
Die wertvollen Inhaltsstoffe und seine belebende Wirkung machen den grünen Japaner so beliebt: Er enthält halb so viel Koffein wie Kaffee, wirkt aber ebenso belebend und zusätzlich ausgleichend. Zudem enthält „Mighty Matcha“ besonders viele Antioxidantien, beispielsweise EGCG (Epigallocatechin Gallate) unschädlich machen – das sind giftige Eiweißablagerungen, wie sie bei der Alzheimer-Krankheit auftreten. Der Anteil ist in Matcha-Tee gleich 137 Mal höher als in üblichen Grüntees aus dem Beutel. Auch Aminosäuren wie zum Beispiel L-Theanin, das beruhigend und ausgleichend wirkt, hat der grüne Powerdrink an Bord. Und weil das gesamte Teeblatt vermahlen wird, enthält er zudem noch Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe (die dem normalen Grüntee bei der Herstellung entzogen werden).
Echter Matcha-Tee kommt ausschließlich aus Japan. Und hier heißt es achtsam sein: Der Markt bietet zahlreiche Produkte an. Aber nicht wenige davon sind „gestreckt“ – und in Geschmack und Wirkung mit echtem Matcha nicht vergleichbar. Eine allgemeingültige Kennzeichnung gibt es zwar gegenwärtig nicht, aber hierzulande zeugt ein Bio-Siegel von „unbefleckter“ Herkunft.
Kalt getrunken, ist der edle Japaner auch für Sportler ein heißer Tipp, denn er kann dabei unterstützen, dem fiesen Muskelkater vorzubeugen. Viele halten ihn auch für einen nützlichen Helfer beim Muskelaufbau, der zudem vor oxidativen Schäden der Muskulatur bewahrt. Auch als Beauty Booster macht „Mighty Macha“ von sich reden: Japanischen Forschern zufolge fördern insbesondere seine Katechine den Fettabbau im Körper – nicht umsonst schwören viele Hollywood-Stars und Topmodels wie beispielsweise Eva Padberg während ihrer Schlankheitskuren auf das Trendgetränk. Und für alle Sonnenanbeter und Outdoor-Sportler ist Matcha ein guter Hautschutz. Die Katechine wirken wie eine Antifaltencreme, da sie die schädlichen Freien Radikale daran hindern, in die Haut einzudringen und sie blass und faltig aussehen zu lassen.
Was für ihn das Besondere am Matcha ist, erklärt „Teepapst“ Thomas Grömer in diesem Interview:
Quellen: u.a. fitforfun.de; matcha-tee.com
Bild: © Heike Rau - Fotolia.com
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