- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Dienstag, 08. Juli 2014 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Astaxanthin wird seit Langem als Ausdauer fördernde und herzgesunde Nahrungsergänzung gepriesen. Eine klinische Studie bestätigt das nun.
Das werden nicht nur Trainer und Fans gerne hören: Ein Farbstoff aus der Blutregen-Alge macht Fußballer leistungsfähiger. Es ist eine der neueren Nährstoff-Entdeckungen, gewonnen aus Meeresalgen, genannt Astaxanthin, und ein naher Verwandter von Beta-Carotin.
Des Profis Problem im Spitzensport ist schnell skizziert: Intensive körperliche Belastung, nicht nur bei Kickern, führt zur Bildung von Sauerstoffradikalen. Dies hat Auswirkungen auf das Herz und damit auch auf die Sauerstoffversorgung und -kapazität des Organismus und ist relevant für eine gute Ausdauer und Belastbarkeit. Ein Wissenschaftlerteam der Universität Belgrad wollte nun wissen, ob diese Prozesse mit Hilfe einer Substanz natürlichen Ursprungs beeinflussbar sind.
Die getesteten Sportler waren Fußballer der Junior-Sparte des Belgrader Fußballclubs "Partisan"
Astaxanthin, die getestete Substanz gilt als hochpotentes Antioxidans. So gibt sie in der Natur dem Lachs seine typische Farbe, und sie sorgt dafür, dass die Tier die enorme Kraft und Ausdauer bekommen, Flüsse und Wasserfälle tagelang zu durchschwimmen. Ihre Ernährung enthält sehr viel Astaxanthin, dieses konzentriert sich in den Muskeln und macht sie im Tierreich zu „Ausdauer-Königen“.
Astaxanthin wird im Allgemeinen aus der Blutregen-Alge (Haematococcus pluvialis) gewonnen. Obwohl bei vielen längst als Ausdauer förderndes und herzgesundes Nahrungsergänzungsmittel bekannt, fehlten bisher klinische Studien. Doch nun gibt es handfeste Ergebnisse: 40 Fußballer der Junior-Sparte des Belgrader Fußballclubs "Partisan" nahmen an der über zwölf Wochen laufenden Doppelblindstudie teil. Während der Beobachtungsphase absolvierten die Spieler fünf Mal wöchentlich ihre Trainingseinheiten, im Schnitt um die 525 Minuten, sowie ein zusätzliches Spiel pro Woche. Ihre Ernährung und den Charakter des Trainings sollten die Spieler beibehalten wie bisher, eine Zuführung von anderen Antioxidantien in Form von Nahrungsergänzungsmitteln war ihnen jedoch untersagt.
Ein positiver Trainingseffekt wurde schon durch andere antioxidativ wirksame Ergänzungsstoffe nachgewiesen
Jeweils zu Beginn, nach sechs sowie zwölf Wochen wurde den jungen Kickern Blut entnommen. In Kombination mit dem Training bewirkte die Einnahme des roten Farbstoffs insgesamt eine Reduktion oxidativen Stresses im Organismus und lieferte somit die Voraussetzung für eine Leistungssteigerung der Fußballer.
So überraschende Ergebnisse und Wendungen wie die Spiele der aktuellen Fußballweltmeisterschaft liefert diese Studie allerdings doch nicht: Die positive Beeinflussung des Trainingseffekts durch andere antioxidativ wirksame Ergänzungsstoffe wie Vitamin C, Granatapfelsaft oder Vitamin E konnte bereits in früheren Studien nachgewiesen werden.
Quellen: carstens-stiftung.de; biomedizin.blog.de
Bild: © Gino Santa Maria - Fotolia.com
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