- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Sonntag, 27. Oktober 2013 08:26
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Die Makula-Degeneration breitet sich rasant aus, sie ist vermutlich eine Zivilisationskrankheit. Davon will die Schulmedizin nicht viel wissen. Doch es mehren sich gegenteilige Erkenntnisse.
Möhren sind gut für die Augen, denn Kaninchen brauchen keine Brille, so wird gerne gekalauert. Doch andere Gemüsesorten haben einen noch viel positiveren Effekt. Grünkohl ist besonders gut für den Erhalt der Sehkraft, fanden Forscher heraus. Er kann helfen, einer altersbedingten Makula-Degeneration (AMD), die als kaum therapierbar gilt und die zum Erblinden führen kann, vorzubeugen und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Das liegt vor allem am Lutein und Zeaxanthin, die in der „friesischen Palme“ reichlich enthalten sind. Aus den gleichen Stoffen besteht auch die menschliche Makula, auch „gelber Fleck“ genannt – die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut.
War man früher davon ausgegangen, dass das Makula-Pigment aus Betakarotin besteht, wisse man heute, dass der gelbe Fleck vor allem Lutein und Zeaxanthin enthalte. So verlautet es aus der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig.
Und diese Carotinoide kommen in größeren Mengen in grünem Blattgemüse vor, besonders in Kohl und Kollegen: Grünkohl, Spinat und Brokkoli sind die drei luteinreichsten Lebensmittel, aber auch in Rucola oder Weißkohl ist es enthalten.
Fünf Milligramm Lutein sollte ein Erwachsener täglich zu sich nehmen, Patienten mit Makula-Veränderung benötigen etwa 10 Milligramm am Tag. Das erreicht man beispielsweise, indem man 100 bis 150 Gramm Grünkohl, Spinat oder Brokkoli iss. Zum Vergleich: Um das gleiche Ergebnis mit Möhren zu erzielen, müsste eine Person mehr als ein Kilogramm pro Tag essen.
Generell ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig für die Augen. In verschiedenen Studien hat sich gezeigt: Wenn man sich gesund ernährt, sich also beispielsweise an diesen Vorgaben orientiert, dann erhält das Auge alles, was es braucht. Das Essverhalten ist fürs Auge auch deshalb bedeutend, weil der Körper die Stoffe, die er benötigt, um die Makula immer wieder neu aufzubauen, nicht selbst bilden kann. Er muss sie über die Nahrung zu sich nehmen – neben Lutein und Zeaxanthin auch Omega-3-Fettsäuren, welche die Netzhaut schützen. Sie sind vor allem in Seefisch vorhanden, zum Beispiel in Hering oder Lachs.
Wer die Erhaltung seiner Sehkraft fördern will, kann dies nicht nur durch ausgewogene Ernährung tun: Entspannungsphasen sind wichtig; die Augen immer wieder bewusst in die Ferne schweifen lassen – gerade bei viel Bildschirmarbeit. Weitaus weniger bekannt: Schlecht für die Augen ist Rauchen und Übergewicht. „Das Risiko für eine Makula-Degeneration ist bei Vielrauchern dreifach höher“, warnen Mediziner.
Nahrungsumstellung statt Pharma-Pillen! Damit bewahrheitet sich wieder einmal: der Mensch ist was er isst. Und dementsprechend sieht er auch.
Quelle: Merkur-online.de
Bild:© Bauer Alex - Fotolia.com
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