- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Montag, 16. Dezember 2013 10:21
- 13 .2
- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Das Problem ist leider nicht neu. Doch trotz permanenter Beanstandungen der Lebensmittelkontrolleure blieb bisher alles beim Alten.
Die Medien waren voll davon – im deutschen Sauberland tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Damit aber längst noch nicht genug, Gammelfleisch, Ungeziefer, verdreckte Geräte: Lebensmittelkontrolleure haben der Verbraucherorganisation foodwatch Bilder aus ihrem Einsatz vor Ort zukommen lassen.
Die Aufnahmen zeigen, wie eklig es teilweise in Restaurants, Imbissbuden und anderen Betrieben zugeht. Und das Schlimme ist: Die Verbraucher erfahren nicht einmal, wer die Schwarzen Schafe sind, damit sie deren Produte und Kaschemmen meiden können! Dabei wird Jahr für Jahr jeder vierte kontrollierte Betrieb bei Lebensmittelkontrollen beanstandet.
Doch trotz permanenter Beanstandungen der Lebensmittelkontrolleure blieb bisher alles beim Alten. An der Geheimniskrämerei der Lebensmittelindustrie und der Behörden hat sich ebenso wenig geändert wie an der Futterpanscherei, den verheerenden Hygienezuständen in vielen deutschen Imbissküchen, den Betrügereien, Schummeleien und der Tatsache, dass Schmuddelbetriebe auf Kosten von ehrlichen Anbietern und Verbrauchern in Schutz genommen werden. Nach jedem neuen Lebensmittelskandal versprechen Politiker, die "schwarzen Schafe" künftig beim Namen zu nennen. Doch fast immer erweist sich dieses Versprechen als Luftnummer.
Erfahrungen Dänemark, New York oder Toronto zeigen, dass es ganz anders geht. Dort werden die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen veröffentlicht – mit Erfolg: Die Quoten der beanstandeten Betriebe sind deutlich zurückgegangen! Deshalb fordert die Verbraucherorganisation foodwatch. e. V.: Die Behörden müssen verpflichtet werden, ausnahmslos alle Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung zu veröffentlichen. Außerdem müssen die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen und eine zusammenfassende Bewertung an der Tür eines jeden Betriebes ausgehängt werden:
https://www.foodwatch.org/de/informieren/smiley-system/e-mail-aktion/
Bild:© shoot4u - Fotolia.com
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