- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Dienstag, 30. Juli 2013 18:46
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- Veröffentlicht von Redaktion
Im Museo Larco, einem der größten Museen der peruanischen Hauptstadt Lima, stehen sie zu zuhauf: ...
erotische Keramiken der Moche-Kultur, Vorfahren des Inka-Geschlechts und eine der ersten komplexen Zivilisationen im heutigen Peru.
Wunderschön anzusehen sind die Gefäße, Vasen und Skulpturen – geradezu lebendig wirken die darauf dargestellten Figuren und die von ihnen ausgeführten sexuellen Praktiken. Kaum ein Betrachter, der in diesen Objekten nicht die echte künstlerische Leistung erkennen wird – es sei denn, er lässt sich zu lange von den durchweg gigantisch vergrößerten Brüsten und Penissen ablenken, die bei den indianischen Hochkulturen als Fruchtbarkeitssymbol und daher auch als erotisches Standard-Motiv galten.
Da könnte insbesondere der europäische Mann fast neidisch werden. Denn falls die Phalli Abbild der damaligen Wirklichkeit sind und nicht nur die Ton gewordene Darstellung wilder sexueller Fantasien, so kann man wohl getrost davon ausgehen, dass die Moche-Männer keine Potenz-Probleme kannten.
Vielleicht liegt es ja daran, dass sich die Moche damals hauptsächlich von der Maca-Knolle ernährten. Die peruanischen Hochlandbewohner jedenfalls tun das selbst heute noch, sie sagen dem Gewächs wahre Wunderwirkungen nach – zum Beispiel die der Steigerung von Manneskraft, Libido und Fruchtbarkeit. Da sich die Wissenschaft jedoch bekanntermaßen nicht mit Wundern zufrieden gibt, sondern nach Erklärungen sucht, forschte sie nach – und kam dem Maca-Geheimnis alsbald auf die Spur. Seitdem zieht sie den sachlichen Klang der Bezeichnung „peruanischer Ginseng“ der heroischen Dramatik der „Wunderknolle der Anden“ vor. Gesundheitsbewusste Menschen aus aller Welt hingegen nehmen die Erkenntnisse der Wissenschaftler lediglich dankbar zur Kenntnis und erfreuen sich einfach nur der wirklich ungeheuerlichen Rundum-Wirkung der Maca-Knolle, die sie zum leistungssteigernden „All in one-Stimulans“ macht.
Die Knolle als Survival-Trick
Ja, aber was ist denn nun drin in diesem Gewächs, welches seit 2000 Jahren bereits in einer Höhe von bis zu 4000 Metern gedeiht – und wie kommt es da rein und was bewirkt es genau? So makaber es auch klingen mag: Die Maca-Pflanze ist nur deshalb ein magischer Cocktail wertvollster Ingredienzen, weil sie es in ihrem Leben so schwer hat. Aufgrund des Anbaus in schwindelerregenden Höhen und den damit verbundenen Wetterlagen, bei denen stärkste Sonneneinstrahlung mit Frost und tosenden Stürmen wechseln, muss sie so viele Nährstoffe wie möglich in ihren Wurzeln – also der Knolle – anreichern und speichern, wenn sie überleben möchte. Und sie überlebt tatsächlich jene Härten – zum Glück und zur Freude all jener, die hin und wieder einen von außen zugeführten Power-Schub benötigen, um selbst zu überleben.
Wertvollste Wirkstoffe und komplexe Wirkung – von der Natur gemacht
Die Kraft-Knolle Maca hat eigentlich alles, was Mann als auch Frau benötigt, um täglich mit allen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgt zu sein. Eigentlich – denn das gelingt nur den Hochland-Peruanern, für die Maca heute noch ein Grundnahrungsmittel ist. Für die Bewohner der Industrieländer jedoch ist die Pflanze in präparierter Form das perfekte Allround-Nahrungsergänzungs-Mittel, welches entweder Vitalstoff-Mängel ausgleicht oder für eine Extraportion an körperlicher und geistiger Energie sorgt.
Maca – ein Begriff, welcher unter anderem für eine hohe Konzentration an Kohlehydraten, Proteinen und Fettsäuren steht. Somit ist das Gewächs ein komplexer Energielieferant, der die körperliche Leistung und Ausdauer steigert, das Gedächtnis stärkt und Erschöpfung entgegen wirkt. Erweitert wird die Wirkung des Andenwunders durch die vielen Mineralien, Spurenelemente und sekundären Inhaltsstoffe. Von Eisen bis Zink – die Maca-Knolle scheint bis zum Rand mineralisch gefüllt und sorgt auf diese Weise zum Beispiel für gute Blutbildung, eine geregelte Schilddrüsen-Funktion und ein starkes Immunsystem. Und die sekundären Inhaltsstoffe – die sind eigentlich keineswegs sekundär, sondern in unserer um Jugendlichkeit bemühten Gesellschaft immens wichtig. In der Maca-Pflanze wirken sie nämlich antioxidativ, das heißt sie neutralisieren die so genannten freien Radikale im Körper, welche sonst die Körperzellen schädigen und den Organismus schneller altern lassen.
Dazu gesellen sich noch sämtliche essentielle Aminosäuren – zum Beispiel Arginin, welches schon für sich allein bei beiden Geschlechtern lust- und fruchtbarkeitsfördernd wirkt und im Zusammenwirken mit dem umfassenden Vitalstoff-Komplex von Maca das männliche wie weibliche Hormonsystem stimuliert, die Spermienproduktion verstärkt, den weiblichen Zyklus reguliert und eine insgesamt gesunde Sexualfunktion unterstützt. Maca – vier Buchstaben für nur eine Knolle, die natürliches Viagra, Energiebombe und Anti-Aging-Produkt zugleich ist. Sie bringt Power, Potenz und pralle Jugend – für den Menschen der Neuzeit, der, fest eingespannt in einen Rahmen umfassender Verpflichtungen, im Laufe seiner Lebensjahre ungewollt Raubbau an Körper und Geist betreibt. Wie ein Fahrzeug-Motor verliert er durch zu häufige Überlastung und zu wenig Erholung an Leistung – und verschleißt er damit auch schneller. Das wundersame knollenartige Gewächs aus dem südamerikanischen Hochland gleicht dies aus und wirkt dem sogar entgegen – aber damit ist noch lange nicht Schluss in Sachen Wirkung. Maca kann noch mehr: Sportliche Leistungen um bis zu 200 Prozent steigern – wie ein natürliches Anabolikum den Muskelaufbau unterstützen – Blutdruck und Blutzuckerspiegel ins Gleichgewicht bringen – die Blutzirkulation der Haut verbessern und so für ein frisches, jugendlicheres Aussehen sorgen – gegen Osteoporose vorbeugen – depressiven Verstimmungen entgegen wirken.
Das alte Maca ganz modern – für heute und jeden von uns
Das dürfte reichen, um sich rundum wohl und fit zu fühlen, oder? Die Bewohner des Andenhochlandes zumindest tun es, verzehren Maca frisch oder getrocknet, gebacken oder gekocht, in süßen wie auch pikanten Gerichten – und machen sogar Bier daraus.
Wohlgemerkt – der Maca-Effekt ist nicht sofort spürbar. Die Wirkung von Mutter Natur vollzieht sich langsam, aber stetig – daher muss die Einnahme über mehrere Wochen erfolgen, ein wenig Geduld ist da schon gefragt.
Ganz klar: Schönheit, Gesundheit und Vitalität kommen von innen – und auch wenn Maca so etwas wie ein Wunder ist, so brauchen doch auch Wunder ihre Zeit. (AP)
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