- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Freitag, 22. August 2014 07:14
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Es muss nicht immer Viagra sein. Lust und Leidenschaft im Bett lassen sich auch mit ganz alltäglichen Nahrungsmitteln wirksam steigern. Aber Vorsicht vor den Nebenwirkungen!
Kann eine Zwiebel unkeusche Gedanken auslösen? Einer Auster traut man dies weit eher zu, lässt die edle Muschel doch allein wegen ihrer Form und Beschaffenheit eindeutig zweideutige Schlüsse zu. Zweifellos gilt das auch für den Spargel und viele andere Gemüse und Früchte, die ihrer Form nach an männliche oder weibliche Geschlechtsmerkmale erinnern: von der Birne über die Melone bis hin zu den hodenförmigen Knollen der Orchideen. Weniger direkt geht’ aber auch: Romantisch veranlagte Liebhaber schwärmen gern von Pfirsichhaut, Kirschenmund und Mandelaugen.
Abgesehen vom Äußeren: Die meisten Nahrungsmittel können zwar die Fantasie beflügeln – nachweisbar anregende Wirkungen haben sie nicht. Mit einer Ausnahme vielleicht: Die Auster enthält viel Zink, was die Bildung und die Beweglichkeit von Spermien fördern kann. Doch anders als andere vermeintliche „Aphrodisiaka“ (etwa der Tigerpenis oder das Horn des Nashorns) sind Gemüse und Früchte zumindest gut für die Gesundheit – was wiederum der Liebe Beine macht. Auch der Lachs tut dem Liebesleben längerfristig gut. Der beliebte Fisch enthält ein hohes Maß an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die der Arterienverkalkung vorbeugen.
Ja, Mutter Natur kann tatsächlich anregen. Und sogar erregen. Nur ist das nicht immer ganz unproblematisch: So können „potente“ Naturheilmittel schwere Nebenwirkungen auslösen und bei falscher Dosierung zu schmerzhafter Dauererektion führen. Daher ist die so genannte Spanische Fliege (in Wahrheit ein Käfer) bei uns verboten. Weniger gravierend sind die Nebenwirkungen des Wirkstoffs Yohimbin, gewonnen aus der Rinde des gleichnamigen afrikanischen Baumes. Allerdings ist diese Erektionshilfe nur auf Rezept erhältlich.
Für manchen Heilpflanzenforscher steht der Sellerie ganz oben auf der Liste der Appetitanreger. Dieses seit dem Altertum als Aphrodisiakum gerühmte Gemüse enthält Stoffe, die den menschlichen Sexualhormonen sehr nahe kommen – und damit sexuell erregen können. Ähnliches gilt für die Trüffel. Die weiblichen Trüffelschweine, die die edlen Pilze aufspüren, lassen sich durch deren markanten Geruch anziehen, der sie stark an die Lockstoffe paarungsbereiter Eber erinnert. Auch beim Menschen wirkt im Prinzip derselbe Mechanismus.
Der Mensch lebt aber nicht allein nach seinen Instinkten. Gut, dass sich auf der endlosen Liste der Aphrodisiaka auch Wirkstoffe finden, die das Liebesleben auf anderem Wege fördern können. Zum Beispiel Alkohol: Ein Glas Champagner hebt die Stimmung und baut Hemmungen ab. Ein Glas Rotwein tut’s zur Not auch, während von Bier abzuraten ist. Sowieso gilt: wie im Straßenverkehr sollte sich vor allem der Mann auch beim Sexualverkehr an die 0,8-Promille-Grenze halten. Darüber lässt seine Liebeskraft keine erhebenden Erlebnisse mehr zu.
Andere Mittel wie Guarana oder Ginseng, beide in Apotheken erhältlich, sind gut für die Standfestigkeit beim Liebesreigen. Heiße Effekte lassen sich auch erzielen, wenn Scharfes äußerlich angewandt wird – es muss ja nicht gleich Tabasco sein. So rät die indische Liebeslehre des Kamasutra, dem Speichel vor dem oralen Verkehr mit einer zerkauten Ingwerscheibe „die nötige Würze“ zu verleihen…
Lesen Sie hierzu auch
„Leichtstrom-Therapie für impotente Männer“:
HTTPS://www.portavitalia.com/gesundheit/besser-als-viagra-co-leichtstrom-therapie-fuer-impotente-maenner
„So bleiben Spermien fit“:
HTTPS://www.portavitalia.com/gesundheit/viagra-aus-der-natur-so-bleiben-spermien-fit
Quellen: u. a. beobachter.ch; portavitalia.com
Bild:© Zsolnai Gergely - Fotolia.com
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