- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Donnerstag, 25. Juli 2013 01:00
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- Veröffentlicht von Redaktion
Abwarten und Tee trinken lautet eine Redensart. Beim Zubereiten von bestimmten Sorten sollte man allerdings besondere Maßnahmen beachten.
Tee ist mitnichten gleich Tee. Tee kochen ist somit auch nicht gleich Tee kochen. Streng genommen ist Tee ausschließlich ein wässriger Aufguss der Teepflanze Camellia sinensis. Dieser Aufguss kann schwarzer oder grüner Tee sein. Davon zu unterscheiden sind teeähnliche Erzeugnisse, die so genannten Kräuter- und Früchtetees. Und für deren Zubereitung sollte immer sprudelnd kochendes Wasser verwendet werden. Außerdem sollten diese Tees mindestens fünf Minuten ziehen. Nur dann ist gewährleistet, dass eventuell vorhandene Keime sicher abgetötet werden, teilt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit.
Heißwasserspender sind hierfür ungeeignet, weil sie das Wasser nur auf 80 bis 85 grad Celsius erhitzen. Früchte- und Kräuterteemischungen, sowohl in loser Form wie auch als Teebeutel, enthalten manchmal, wenngleich in seltenen Fällen, gesundheitsschädliche Keime wie Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze, die nur durch eine ausreichend hohe Temperatur abgetötet werden können. Besonders Kleinkinder und abwehrgeschwächte Personen sind durch eine unsachgemäße Teezubereitung gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Auch sollte aufgegossener Tee nicht über längere Zeit stehen gelassen werden, da Kräutermischungen Sporen enthalten können, die in warmem Wasser auskeimen.
Bild: © Fotolia.com
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