- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Dienstag, 19. Mai 2015 11:31
- 15 .2
- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Zarte Triebe, knackige Blätter, würzige Stängel – Kräuter sind eine topgesunde Bereicherungfür jede Küche. Wer keinen Garten hat – Topfkräuter sind eine prima Alternative.
„Unkraut“? Das war vorgestern. Heute greifen sogar Spitzenköche zu Brennnessel, Vogelmiere, Giersch, Schafgarbe und Verwandtschaft. Das Frühjahr ist die beste Zeit zum Sammeln von zarten, kleinen Wildkräuterblättern und saftigen Trieben. Gute Fundstellen sind feuchte Wiesen oder die Ufer von Bächen. Doch auch wer keinen Garten hat, kann Frühlingskräuter ernten. Ideal geeignet sind Topfkräuter, am besten aus dem Bioladen. Frisch-würzige Frühlingsboten für den Salat, Quark oder Suppengerichte sind zum Beispiel Borretsch, Brunnenkresse, Liebstöckel, Tripmadam, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittknoblauch. Wein- und Eberraute, Beinwell und Beifuß sind weitere exotische Beigaben für die Frühlingskräuterküche. Auch den duftenden Waldmeister gibt’s im Töpfchen – das Aroma für die Mai-Bowle ist damit gesichert.
So sichern Sie sich leckeren Kräutergenuss rund ums Jahr:
Trocknen
Blätter von Brennnessel, Minze, Schafgarbe u. a. lassen sich für einen Teeaufguss trocknen. Sehr zarte und wasserhaltige Blätter wie Bärlauch, Waldmeister, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch oder Petersilie sind dagegen nicht geeignet. Sie verlieren ihr Aroma.
Einfrieren
Basilikum, Dill, Petersilie oder Schnittlauch können eingefroren werden. Dazu die Kräuter klein schneiden und portionsweise in einen Eiswürfelbehälter geben. Etwas Wasser dazu. Wenn die Würfel gefroren sind, in einen Gefrierbeutel umfüllen und weiter frosten - so ist eine Portion schnell zur Hand.
In Öl einlegen
Klein geschnitten und in Öl eingelegt, lassen sich viele Kräuter für einige Wochen gut konservieren. Wichtig: Das Öl muss die Blätter bedecken und auch zwischen den Kräutern sollten keine Luftbläschen sein.
In Essig einlegen
Frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Estragon oder Salbei in eine schöne Dekoflasche geben und mit Essig aufgießen. Flasche schütteln, sodass Luftbläschen nach oben steigen und möglichst keine Luft mehr in der Flüssigkeit bleibt.
In Salz einlegen
Frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei oder Schafgarbe klein schneiden und in einem Gefäß abwechselnd mit Salz schichten.
Zusatztipp: Wer zu viel frische Kräuter geerntet hat, wickelt sie in ein feuchtes Küchentuch. Dieses in eine Plastiktüte packen – umweltfreundlicher geht es mit einem verschließbaren gefäß – und ab in den Kühlschrank mit den Aroma Riesen. So bleiben sie 10 bis 14 Tage lang bei Kräften.
Apropos Fensterbank: Wie werden Kräuter richtig gehalten und gepflegt? Wann müssen Dill, Salbei, Bärlauch, Basilikum, Koriander und Co umgetopft werden? Diese und andere Fragen rund um Küchenkräuter beantwortet Carsten Dorhs in seiner Kräuterkunde. Wer auch im Sommer keinen Platz hat, um seine Kräuter draußen zu halten, findet hier hilfreiche Tipps und Tricks rund um die Pflege von Kräutern. Auch wie Sie Küchenkräuter beim Kochen am besten verwenden, erklärt Ihnen der Profi in diesem praktischen Video:
Quelle You Tube (Chefkoch.de)
Quellen: schrotundkorn.de; chefkoch.de
Bild: © fotoknips -fotolia.com
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