- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Donnerstag, 11. Juni 2015 08:00
- 15 .2
- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Wenn Sie „al kukidente-Gerichten“ und Fertigfutterschmieden aus dem Weg gehen wollen, sind Sie auf dieser Website richtig.
Wer sagt denn, dass es keine preiswerte Alternativen zu Fastfoodketten und Dönerbuden gibt? Gibt es! Beispielsweise wenn man eine Kantine in der Nähe ausfindig macht, die für jedermann zugänglich ist. Um manche Kantinen-Kandidaten sollte man allerdings einen großen Bogen machen: Schnitzel, die wie Bretter im Magen liegen. Bratkartoffeln „al kukidente“, also Kartoffelbrei in Scheibenform. Und oft ist der Salat im Dressing abgesoffen.
Derartige Missgriffe in die gastronomische Gruselkiste kommen vor, leider. Manchmal fragt man sich, wo denn eigentlich die Grenze zur Körperverletzung liegt. Und manchmal beschleicht einen das Geschmäckle, ob der Koch womöglich seine Lizenz in der Lotterie gewonnen hat.
Damit aber nicht genug, als Beigabe wartet womöglich patziges Personal und sitzen muss man auf Plastikstühlen mit dem Prädikat „reif für den Sperrmüllreif“ sitzen.
Dieser Wundertüteneffekt entfällt, wenn man sich auf der Website diekantinen.de umsieht. Dort gastiert nämlich der erste Online-Kantinenrestaurantführer, der allgemein zugängliche Kantinen in Deutschland listet – und sie auch testet. Das erklärte Ziel der Macher: Ein Überblick bieten, wo man in seiner Nähe günstig und gut essen kann. Und aufdecken, welche Futterschmieden man besser meidet
Regelmäßige Tests, selbstredend anonym durchgeführt, sollen garantieren, dass die Qualität von Essen und Ambiente immer wieder überprüft wird. Das geht mithilfe der „Betroffenen“: mit ein paar Mausklicks können die Kantinengäste die gastronomischen Leistungen öffentlich bewerten. Als Parameter gelten dabei nicht die üblichen „sauren Zitronen“ sondern – der Branche angemessen – Chilischoten. 3 davon bedeuten sehr gut, 2 entsprechen der Note gut, und wenn nur eine einzige „verliehen“ wird – na ja, besser woanders versuchen und hoffen, dass die Kantinenverantwortlichen sich künftig mehr Mühe geben.
Ebenfalls auf der Website abrufen lassen sich Öffnungszeiten, Preise, Atmosphäre und ob es dort vegetarische Gerichte gibt. Manche Küchenmeister lassen sich sogar online in den Wochenspeiseplan schauen.
Übrigens: viele Kantinen sind inzwischen auch bio-zertifiziert. Dort wird bei der Auswahl der Produkte besonderer Wert auf Herkunft und Frische gelegt.
Hier können Sie die Kantinenqualität in Ihrer Umgebung checken: www.diekantinen.de
Team Wallraff im Undercover-Einsatz: Verheerende Bedingungen in Großküchen
Bild: © Th. Lieder - fotolia.com
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