- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Mittwoch, 05. August 2015 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Algen aus dem Meer sind gut für die Gesundheit, das wissen alle Hundertjährigen Japaner. Der Westler bevorzugt in Süßwasser gezüchtete Algen. Ebenfalls der Gesundheit wegen.
Gemüse aus dem Wasser, sozusagen frei schwebend und ohne Wurzelwerk, kann das denn gesund sein? Und vor allem: wie schmeckt so etwas? Gedanken, die den bodenständigen Europäer beschäftigen, wenn er an Algen als Nahrungsmittel denkt. Kein Zweifel: Speisealgen sind sehr gesund, weil reich gespickt mit Phosphor, Calcium und Eisen; zudem gelten sie als äußerst fettarm und kalorienreduziert.
Doch der Verbraucher hierzulande denkt und speist anders. Er bevorzugt – vornehmlich aus Naturkostläden und Reformhäusern – andere Mitglieder der Algenfamilie. Sie sind im Wassertank aufgewachsen, mikroskopisch klein, blaugrün oder grün und werden als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Zu den prominentesten dieser Süßwasseralgen gehört die Chlorella, das bedeutet so viel wie "kleines, junges Grün". Ihre tiefgrüne Farbe verdankt sie dem außerordentlich hohen Gehalt an Chlorophyll. Das gilt vielen als "grünes Blut der Pflanzen“, da es von seiner chemischen Struktur her fast identisch ist mit dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin. Wegen seiner stark basischen Wirkung trägt Chlorophyll außerdem zur Wiederherstellung eines ausgeglichenenSäure-Basen-Haushalts bei.
Besonders die Leber sagt „Danke Chlorella!“
Ihren Ruf als grüne Gesundheitsgranate verdankt Chlorella auch ihrem Eiweißgehalt von bis zu 60 Prozent, ergänzt durch zahlreiche essentielle Aminosäuren und große Mengen Mineralstoffe sowie Vitamine.Besonders die Leber sagt „Danke Chlorella“. Schützen ihre enormen Chlorophyll-Mengen doch die Leberzellen vor den unzähligen Giften, die tagtäglich in unseren Körper gelangen. Ganz gleich, ob es sich um mit Spritzmitteln belastete Lebensmittel handelt, um Zahngifte, Schimmelpilze, Umweltgifte oder andere chemisch toxische Verbindungen – Chlorophyll entgiftet sie und sorgt dafür, dass sie schnellstmöglich über den Darm ausgeschieden werden. Kein Wunder, dass ganzheitlich orientierte Zahnärzte die hilfreiche Süßwasseralge schätzen. Sie nutzen sie, wenn der Körper eines Patienten durch Amalgamfüllungen in den Zähnen mit Quecksilber belastet ist und entgiftet werden muss.
Auch als Vitamin-B-Booster hat sich Chlorella einen Namen gemacht: Zwei bis drei Gramm enthalten mehr als das 3-fache der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG) empfohlenen Tagesdosis an Vitamin B12. Zudem führt die grüne Lady auch B1, B2, B3 und B6 mit sich. Mehr noch: Das in der Alge enthaltene Chlorellin sowie der Chlorella Growth Factor (CGF) wirken als Probiotikum und fördern das Wachstum gesundheitsfördernder Milchsäurebakterien im Darm.
Dieses 4,5-Minuten-Video bündelt die wesentlichen Facts:
Chlorella verringert Schwangerschaftsrisiken
Quellen: u.a. gesundheit.de; dr-frank-liebke.de; portavitalia.com
Bild: © Lukas Gojda - fotolia.com
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