- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Mittwoch, 11. Mai 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Die Vitaminlücke will nicht schrumpfen. 57 Prozent der Deutschen essen zu wenig Obst. Hoffnungsträger sind „gequirlte Vitaminbomben“. Wenn sie denn den Image-Durchbruch schaffen.
Hand aufs Herz: Heute schon Obst und Gemüse gegessen? Sollten Sie aber, und zwar reichlich, denn wer täglich fünf Portionen zu sich nimmt, versorgt seinen Körper mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie Sekundären Pflanzenstoffen. Diese wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus und stärken die Widerstandskraft. Und darüber hinaus können Obst und Gemüse vor so genannten Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schützen. So erklärt es die Kampagne des Vereins „5 am Tag e.V.“, zu dessen Mitgliedern die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die Deutsche Krebsgesellschaft, aber auch Krankenkassen, Ministerien, Stiftungen und zahlreiche Partner aus der Wirtschaft gehören. Die zentrale Botschaft: Täglich mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst essen (3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst).
Doch Ratschlag und Realität laufen wenig synchron, das hatten Verbraucherbefragungen in den vergangenen Jahren ergeben. Stand heute: Nach einer aktuellen Emnid-Umfrage halten sich 57 Prozent der Deutschen nicht an die Empfehlung, zwei Portionen Obst pro Tag zu essen (der Gemüseverzehr wurde nicht untersucht).
Jüngere Menschen nutzen als Obstquelle häufiger den Smoothie
90 Prozent der Befragten gaben an, ihren Obstbedarf durch loses Obst zu decken. Der klassische Obstsalat kam bei der Befragung auf 40 Prozent. Jeder fünfte Befragte nimmt sein Obst püriert zu sich, in Form eines Smoothies. Auffällige Tendenz: Je jünger die befragte Person, desto häufiger wurde der Smoothie als Obstquelle genannt. Bei den 14- bis 29-Jährigen lag der Anteil der Smoothie-Nutzer bei 37 Prozent. Bei den über 60-Jährigen sind es 11 Prozent.
Die „gequirlte Vitaminbomben“ stecken noch in der Image-Falle
Richtig durchgesetzt hat sich der Smoothie bislang nicht: 50 Prozent der Deutschen hat noch nie einen getrunken. 58 Prozent der Nichtkonsumenten gaben an, das Trinken eines Smoothies sei ihnen "noch nie in den Sinn gekommen". Gut ein Viertel (27%) der Smoothie-Verweigerer finden die Herstellung des pürierten Obstgetränks „zu kompliziert“.
Zu Kompliziert? Viele Smoothie-Fans halten das für ein Alibi-Argument. Sie sind überzeugt: Wer einmal auf den Smoothie-Geschmack gekommen ist, will die leckere Vitaminbombe nicht mehr missen. Und ist die Image-Falle „zu kompliziert“ erst mal vom Tisch (wenn man es selber einmal ausprobiert hat, ließe sich die Vitaminlücke prima schließen.
Smoothie-Schlaraffenland: Experten-Duo präsentiert Tipps und Kicks
Leckere Vitaminbomben: Die hier vorgestellten Smoothies lassen sich ganz leicht zubereiten
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Quellen: u. a. presseportal.de; gruenesmoothies.org; portavitalia.com
Bild: © Laszlo Lorik - fotolia.com
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