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Fetter Fisch ist Dünger fürs Gehirn. Und ein gut gedüngtes Gehirn neigt weniger zu Gedächtnisverlust und Depressionen. Aber nicht jeder Fisch taugt als Brainfood.

Die Herzgesundheit der Eskimos gilt als legendär. Okay, politisch korrekt muss es heute „Inuit“ heißen. Als wissenschaftlicher Fakt gilt aber weiterhin, dass die fischreiche Ernährung der Menschen in Eisregionen wie etwa Grönland und Kanada einen Schutz vor Herzerkrankungen verschafft. Dem gingen nun finnische Forscher der Universität von Kuopio nach. Hierfür untersuchten sie 3660 Männer und Frauen im Alter von 65 Jahren und älter. Zu Beginn der Studie wurde deren Gehirn gescannt. Nach fünf Jahren wurden die Gehirne der 2313 verbliebenen Studienteilnehmer erneut gescannt. Außerdem füllten die Teilnehmer Fragebögen aus, auf denen sie ihre Ernährungsgewohnheiten dokumentierten. Das Ergebnis der Studie: Teilnehmer, die dreimal pro Woche oder häufiger Fischsorten mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren zu sich nahmen, hatten ein deutlich niedrigeres Risiko für stille Hirnläsionen (Beeinträchtigungen durch den Verlust von Hirnzellen) als Menschen, die weniger oder gar keinen Fisch verzehrten.

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Fisch ist aber auch gut fürs Herz und kann z. B. helfen, Schlaganfällen vorzubeugen. Doch nicht jeder Fisch eignet sich als Brainfood. Besonders gesund sind Lachs, Makrele, Hering, Sardinen und Sardellen. In ihnen steckt ein hoher Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren, die besonders gut fürs Gehirn sind, wie die finnischen Wissenschaftler nachgewiesen haben. Schon vor Jahren hatten Ernährungsforscher herausgefunden, dass ein Mangel an bestimmten Fettsäuren mentale und neurologische Störungen verursachen kann, beispielsweise Depressionen. Die Erklärung leuchtet ein: Wenn das Gehirn nicht die richtigen Fette bekommt, arbeitet es auch nicht richtig. Die Fette, welche die Niedergeschlagenheit vertreiben und die für eine normale Entwicklung und Funktion der Gehirnzellen nötig sind, sind eben große Mengen der besagten Omega-3-Fettsäuren.

Laut aktueller Studie spielt auch die Zubereitungsart eine wichtige Rolle.Als besonders gesund erwies sich gegrillter oder gebackener Fisch. Für Menschen, die Fisch in gebratener Form zu sich nahmen, zeigte sich diese deutliche Wirkung nicht.

Doch jeden Tag Fisch, das ist wirklich nicht jedermanns Sache. Abgesehen davon, dass „sauberer“ Fisch immer seltener wird: Die Meeresverschmutzung schreitet weiter voran, viele Fische sind mit Schadstoffen belastet. Wer nach Alternativen sucht, ist mit qualitativ hochwertigem Leinöl oder Chia Samen gut beraten.

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Leinöl macht Fisch gesunde Konkurrenz

Quellen: Neurology; fitforfun.de
Bild:       © ysbrandcosijn - Fotolia.com

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