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Die Ernährungswissenschaft fährt Achterbahn. Wie reich oder wie arm an Vitalstoffen Obst und Gemüse sind, darum rangeln Koryphäen unterschiedlichster Herkunft und Interessenlage. 

Es steckt reichlich Zünd-Zoff im Themendreieck „Ernährung / Vitalstoffe / Nahrungsergänzungen. In dem Artikel „Vitalstoffverlust in Obst und Gemüse – die Achterbahnfahrt der Ernährungswissenschaft“ nähert sich der Naturheilpraktiker und Autor René  Gräber mit einem leicht spöttischen Unterton. So etwa der Aussage eines Professors, man tue sich etwas Gutes an, wenn man mit „niedrigen Konzentrationen arbeitet“ – gemeint sind Nahrungsergänzungen. „Also, wenn das das Ei des Columbus ist“, so Gräber, „dann wäre doch eine Verarmung der Nahrungsmittel an Vitaminen und Mineralien genau das Richtige für uns alle.“

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Für einen anderen Professor ist die Welt der Vitamine nicht nur in Ordnung, sie hat sich im Laufe der Zeit sogar verbessert. Er ist der Meinung, Nährstoffgehalte der Lebensmittel hätten in keiner Weise abgenommen. Anderslautende Meinungen kontert er so: „Wir haben früher, damit meine ich die 60er und 70er Jahre, ganz andere Analyseverfahren gehabt. Die haben bei einigen Nährstoffen deutlich mehr gemessen, ich denke beispielsweise an Beta-Carotin oder Folate. Bei anderen haben sie deutlich weniger gemessen als heute. Die Methoden haben sich wesentlich verändert und wurden immer besser. “ Schuld an den widersprüchlichen Ergebnissen sind also die Analyseverfahren! Die alten Verfahren haben deutlich höhere Werte gemessen als die neuen (verbesserten)?Eine ziemlich schräge Argumentation!

Nachdem selbiger Professor uns mitgeteilt hat, dass Vergleiche gar nicht möglich sind und dass man keine Aussagen über den wahren Vitalstoffgehalt von Obst und Gemüse machen kann, kommt er zu dem überraschenden Schluss: Im Vergleich zu früher habe sich nichts verändert! Aber Moment mal, wenn ich keine verbindlichen Aussagen über den Vitalstoffgehalt machen kann, wie kann ich dann behaupten, es habe sich nichts geändert?

Auch zum Thema Überdüngung auf deutschen Feldern verlautet höchst Kurioses: Die professorale Gegenbegründung ist sogar reif fürs Kabarett: Bauern würden zur Optimierung ihrer Erträge versuchen, die Düngemittel in genau den Mengen in den Boden zu bringen, die ihm in der vergangenen Vegetationsperiode von den Pflanzen entzogen wurden. Da Düngemittel häufig recht teuer und Landwirte gut ausgebildet seien, kommt es nach Meinung des Professors nur selten zur Überdüngung der Felder. Man horche auf: Ein Bauer kann also das, wozu der Ernährungswissenschaftler nicht in der Lage ist? Ein Bauer weiß genau, was und wie viel an Nährstoffen dem Boden entzogen worden ist. Und exakt diese Mengen werden durch seine Düngetätigkeit ersetzt? Auch das dürfte nur ganz wenige überzeugen.

Verarmte Böden gibt es also nicht. Wer etwas anderes behauptet, bekommt es mit der Agententheorie zu tun: Die „Verarmungstheoretiker“ werden von der Nahrungsergänzungsmittel-Industrie bezahlt! Und sowieso: Jeder kann doch selber sehen, ob ein ApfelanVitalstoffverlust leidet. Und weil die Äpfel im Supermarktregal (ob „gedopt“ oder nicht) den Käufer schön rund und bunt anstrahlen, gibt es keinen Grund zur Sorge.

Gräbers Fazit: Eine solche Null-Nummer im Expertenstreit bietet fruchtbaren Boden – für neue Eskapaden der Lebensmittelindustrie.

Den gesamten Experten Hick-Hack lesen Sie hier:

Mehr zum Thema

Der Potemkin-Effekt: Nahrungsergänzungen werden immer wichtiger

Nebelkerzen gegen Nahrungsergänzungen

Quellen: renegräber.de; portavitalia.com
Bild:      © renegräber.de

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