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Früher war der Mensch Jäger und Sammler, heißt es allenthalben. Wirklich? Eine Reihe von Fakten regen zum Umdenken an.

Zu Urzeiten war der Mensch als Jäger und Sammler unterwegs, heißt es in der Regel. Moment mal – müsste es nicht abfolgerichtig Sammler und Jäger heißen? Schließlich braucht ein Jäger unbedingt Waffen. Was aber soll der Mensch – frisch von den Bäumen gestiegen – denn gejagt haben, außer vielleicht ein paar Würmer, Käfer oder Schnecken? Bevor er Werkzeuge oder gar Waffen kannte, musste er viele Jahrtausende lang im wahrsten Wortsinn von der Hand in den Mund leben. Früchte, Beeren, Kräuter, Wurzeln, Blätter, Algen und dergleichen sammeln, das ja. Aber ein Wildschwein, ein Mammut gar, erlegen und zerteilen – mit bloßen Händen? Ohne Raubtiergebiss?

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Abgesehen davon – wie sollte er das Objekt seiner fleischlichen Begierde überhaupt zerkaut bekommen? Vorher braten vielleicht? Wohl kaum – bevor der Mensch das Feuer behüten lernte, waren ihm Leckereien wie Wildschweinbraten oder knuspriges Täubchen vom Grill ein Wunschtraum. Weil der Blitz höchstens alle Jubeljahre mal vor der heimischen Höhle einen Baum abfackelte. Und wenn, war Wildschwein wahrscheinlich ausgerechnet dann Mangelware. Also hieß es fleißig sammeln, sammeln, sammeln. Und drauf warten, bis jemand Messer, Äxte und Tranchiermesser erfindet.

Doch was war mit denjenigen Zweibeinern, welche die Wiege der Menschheit verließen? Heute wissen wir, dass sie in Afrika stand, wo es Früchte und Kräuter in Hülle und Fülle gab. Doch irgendwann begannen die Menschen in alle Himmelsrichtungen zu wandern, bevölkerten nach und nach fast alle Gebiete der Erde. Mancherorts gab es weder Gras noch Bäume noch Gärten. In den arktischen Gebieten etwa. Dennoch konnten die Menschen dort leben. Sie ernährten sich von Robben und Fisch, also fast komplett ohne grüne Nahrung. Wirklich? Beim näheren Hinsehen stoßen wir auf das Phänomen der indirekten Chlorophyll-Versorgung. Denn wovon leben Robben – von Fischen natürlich. Die wiederum ernähren sich aus dem, was der Unterwassergarten des Erdballs in üppiger Fülle bereithält, etwa hochklassige Chlorophyll-Lieferanten wie beispielsweise Algen.

Vom Sammler bis zum Currywurst-Fan – die Umstellung dauerte 20.000 Jahre

Und dennoch gab es Regionen, in denen weder Fische noch ausreichend Pflanzen zu finden waren. Also wich man dort auf Fleisch aus. Sicherlich kaum von heute auf morgen, und viele werden diesem „Kraftstoffwechsel“ zum Opfer gefallen sein. Eine Frage des Blutes. Wenn nämlich Menschen mit bestimmten Blutgruppen der neuen Nahrungsquelle resistenter gegenüber standen, setzten sich dessen Nachkommen, über Jahrhunderte gesehen, in den betreffenden Regionen der Erde durch. Bedenken wir: Solche Wanderungen fanden vor 20.000 bis 50.000 Jahren statt. Ausreichend Zeit für unseren Organismus, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Hingegen kommt unsere enorm fleischhaltige „Zivilisationskost“ erst seit 50 bis 60 Jahren auf den Tisch. Viel zu wenig Zeit für die menschliche Evolution, den Menschen auch an Aromastoffe, Konservierungsmittel, E-Stoffe und dergleichen zu gewöhnen. Die Lehre daraus: Wir brauchen nur noch 19.950 Jahre abwarten, dann werden auch Hardcore-Fleischverzehrer über ihre Verdauungsprobleme hinweg gekommen sein.

Dieses Cartoon zeigt auf humorvolle Weise, wie es zu Urzeiten gewesen sein könnte:

Quelle: u. a. Frank Jester, „Chlorophyll. Das grüne Blut“.
Bild:     © jorgenmac100 - Fotolia.com

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