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Für viele haftet an dem Begriff „Hanf“ etwas zutiefst Anrüchiges. Doch hier ist die Rede nicht von jenem, der auch als Marihuana bekannt, beliebt und berüchtigt ist.

Hanf ist ein Kultur-Oldtimer, bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war er die weltweit am häufigsten angebaute Nutzpflanze. Aus den Blättern wurden Stoffe und Kleidung gefertigt, auch Schiffstaue und Seile, Johannes Gutenberg druckte seine erste Bibel auf Hanfpapier; die erste Jeans war ebenfalls aus Hanf. Aus dem Öl der Pflanze entstanden Farben und Lacke; sogar in Dämmstoffe, Autoteile und Treibstoffe ließ sich der Rohstoff mit den vielen Talenten verwandeln.

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Lebensmittel aus Hanf wirken nicht psychoaktiv

Hanf diente aber auch zur Ernährung, wurde schon vor über 10.000 Jahren in Persien und China als Getreide angebaut. Die Hanfnüsschen wurden pur gegessen, zu einem absolut proteinreichen Mehl vermahlen oder zu Öl und Butter verarbeitet. Heutzutage lässt sein Protein-Reichtum erneut aufhorchen. Zwischenruf: Hanfprotein wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen und enthält im Gegensatz zu aus dem Harz der Pflanzenblüten gewonnenen Produkten nur eine äußerst geringe Menge an Tetrahydrocannabinol. Es hat daher keine psychoaktive Wirkung. Aber Hanf gehört zu jenen Lebensmitteln, die sich durch ihre ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte auszeichnen und deren Nähr- und Vitalstoffe in so ausgewogener Form vorliegen, dass man sie auch Superfoods nennt. Also Lebensmittel, die uns bereits durch den Verzehr geringer Mengen eine große Bandbreite gesundheitlicher Vorteile bescheren können.

Eiweiße ähneln denen der menschlichen Proteinen

Hanfsamen enthält üppige mengen an Antioxidantien sowie Vitamin E; besonders für Vitamin B2 ist Hanf eine hervorragende Quelle. In Hanf findet man deutlich mehr als in tierischen Produkten – es sei denn, man isst gerne Leber. Die Hanfsamen bestehen außerdem zu 20 bis 24 Prozent aus reinem hochwertigem Protein in Form aller essentieller Aminosäuren, die der Mensch benötigt, um daraus körpereigenes Eiweiß aufzubauen.

Fast 60 Prozent der Hanfproteine bestehen aus der Eiweißform Edestin, welches noch leichter verdaulich ist als Sojaprotein. Der Großteil der restlichen 40 Prozent liegt in Form des Bluteiweißes Albumin vor. Beide haben eine den menschlichen Proteinen sehr ähnliche Molekularstruktur.

Hanföl hilft der Hausfrau zaubern

Schon 20 Gramm hochwertiges Hanföl genügen, um den Tagesbedarf der wichtigsten essentiellen Fettsäuren zu decken. Hanföl eignet sich gut zum Dämpfen und Dünsten. Zum Frittieren oder Braten sollte es aber keinesfalls verwendet werden. Am besten gibt man das Öl über die fertig gegarten Speisen. In der Rohkostküche passt das aromatische Öl wunderbar in Salatdressings, zu Marinaden, Dips oder auch in Smoothies.

Mit Hanföl die Gehirnleistung ankurbeln

Für ein leistungsfähiges Gehirn ist ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren von großer Bedeutung. Hanföl ist reich an den guten Omega 3 Fettsäuren, die für die Gehirnentwicklung und der mentalen Fitness von entscheidender Bedeutung sind. Omega 6 Fettsäuren nehmen wir zu viel über unsere Nahrung auf. Ein zu hoher Konsum begünstigt Entzündungen im Gehirn und Körper. Omega 3 Fettsäuren beugen Entzündungen vor und fördern die Gesundheit und geistige Leistungsfähigkeit.

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Quellen: planet-wissen.de; superfood-gesund.de; hanfverband.de
Bild:      © alfredleis - fotolia.com

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