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Mit Attrappen gaukelte Fürst Potemkin seiner Zarin blühende Landschaften und prächtige Dörfer vor. Heute ist es König Kunde, der bezüglich Obst und Gemüse ähnlich getäuscht wird.

Die Potemkins unserer Zeit haben dazugelernt. Mittlerweile gibt es ganze Heerscharen gewievter Verkaufspsychologen – und vor allem jede Menge „chemische Helfer“. Potemkinsche Dörfer in der Frischkostabteilung? Ernährungsexperten und engagierte Verbraucherschützer kennen die Zahlen rund um den Vitalstoff-Schwund schon lange. Hierzulande ließ zunächst der Warenkorb-Vergleich des Schwarzwald-Sanatoriums Obertal aufhorchen. Laut dieser Analyse sank der Vitamin B6-Gehalt der Bohne zwischen 1985 und 1996 von 140 Mikrogramm auf 55 Mikrogramm. Im gleichen Zeitraum stürzte der Folsäuregehalt der Banane von 23 Mikrogramm auf 3 Mikrogramm ab (jeweils gerechnet auf 100 Gramm).

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Allein der Brokkoli verlor in fünf Jahrzehnten rund 75 Prozent seines Kalziumgehaltes

 Auch der britische Wissenschaftler David Thomas stellte in einer Untersuchung fest, der Mineralstoffgehalt von Obst und Gemüse habe in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. Allein der Brokkoli verlor in fünf Jahrzehnten rund 75 Prozent seines Kalziums, das Zähne und Knochen stärkt. Ebenso dramatisch ist der Verlust bei Möhren an Magnesium. Last but not least noch ein Blick auf den Apfel, nach wie vor das Lieblingsobst der Europäer. Nach einer Studie verlor er innerhalb von 10 Jahren durchschnittlich 66 Prozent seiner Nährstoffe. Im Detail ergeben sich noch viel dramatischere Verluste an Power-Potenzial: Bei Eisen ein Minus von 87 Prozent, Zink war sogar kaum noch nachweisbar.

 In der Küche lauern „hausgemachte Killerfaktoren“ wie Mikrowelle, langes Kochen oder Aufwärmen

 Das liegt an der Turbo-Landwirtschaft, beklagen Ernährungsexperten. Hinzu kommt: Unser Lebensstil hat sich grundlegend geändert und damit auch unsere Ernährungsgewohnheiten. Weil die Zeit fehlt oder weil’s bequemer ist, greift man immer öfter zu Fertiggerichten oder Fast-Food. Diese industriell gefertigte Nahrung ist weder schonend zubereitet, sie enthält auch längst nicht alle benötigten Mikronährstoffe. Denn Sterilisieren, Pasteurisieren, Backen, Eindosen, Dehydratisieren, Konservieren, Rösten, Fermentieren, Mahlen, Bleichen und andere Techniken – all das sind regelrechte Nährstoff-Killer. Und wenn man es dennoch schafft, der Tütensuppenwelt Paroli zu bieten und vorwiegend zu Hause kocht? Seien wir realistisch: frühe Ernte, Bestrahlung, chemische Behandlung, Transportwege um die halbe Welt – Obst und Gemüse haben meist einiges hinter sich, wenn sie die Küche erreichen. Zu allem Überfluss lauern dort auch noch „hausgemachte Killerfaktoren“ wie Mikrowelle, zu langes Kochen oder Aufwärmen auf die einst so topvitalen Delinquenten.

 Die offiziellen Empfehlungen taugen lediglich zur Vermeidung von Mangelzuständen

 Also noch mehr Obst und Gemüse essen? Gut gedacht, aber wer nachrechnet, wird feststellen, dass er beispielsweise täglich 5 Kilo Erdbeeren verzehren müsste, um allein seinen Tagesbedarf an Vitamin C zu decken. Außerdem: wer führt schon ständig einen Schubkarren voll Obst und Gemüse mit sich, unterwegs, bei der Arbeit im Urlaub? Zwar liegen die offiziellen Mengenempfehlungen weitaus niedriger, doch Gesundheits- und Fitnessexperten wie etwa der prominente Sportarzt Dr. H.-W. Müller-Wohlfahrt oder „Fitnesspapst“ Dr. Ulrich Strunz sagen ganz klar, dass diese Empfehlungen lediglich zur Vermeidung von Mangelzuständen taugen.

 Der Ausweg aus dem Vitalstoff-Dilemma ist etikettiert mit dem Zauberwort „Nahrungsergänzungen“.

Und zwar nicht nur gelegentlich, sondern Tag für Tag. Doch weil es zweifellos auch hier viele Potemkin-Nachahmer gibt, sollte man sich nicht mit beliebiger Palettenware aus dem Supermarkt zufrieden geben. Auch wenn bunte Kulissen, gekaufte Werbe-Promis und Billigpreise noch so sehr locken. Will man nicht in die Vitalstoff-Falle tappen, sollte man sich auf jeden Fall eine seriöse und umfangreiche Beratung gönnen.

 Sehen Sie hierzu auch: Netcoo.com

 

Quelle: u. a. Business & Lifestyle Magazin „Netcoo“
Bild:    © Portavitalia.com

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