- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Mittwoch, 22. Januar 2014 12:33
- 14 .2
- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Die Auswertung mehrerer Studien sorgt für einen Silberstreif am Horizont – je mehr Möhren und deren Artverwandte gegessen werden, desto weniger Chancen hat der Brustkrebs.
Karotten stehen hier als bekannteste Stellvertreter und Namensgeber des Inhaltsstoffes der Carotionoide, einem Sekundären Pflanzeninhaltsstoff, der in vielen gelben bis orangefarbenen und roten Obst- und Gemüsesorten darauf wartet, kulinarisch genutzt zu werden. In Zusammenarbeit mit der weltweit anerkannten Harvard Medical School werteten unabhängige Wissenschaftler ca. 80% der internationalen Carotin-Studien aus – mit über 3000 Teilnehmern. Dabei wurden verschiedene Carotinoide im Blut gemessen und mit der Brustkrebsrate verglichen. Ergebnis: Diejenigen Frauen, die mehr von diesen wirkkräftigen Sekundären Pflanzeninhaltsstoffen im Blut hatten, bekamen seltener Brustkrebs.
Und wie, fragen Sie sich jetzt wahrscheinlich, kommt frau an das wundervolle Hasenfutter, ohne den lieben langen Tag nur an Möhren zu knabbern? Ganz simpel und wissenschaftlich erwiesen sogar mehr als einfach: beim Schlemmen! Carotinoide haben nämlich einen Vorteil. Sie können beim Garen nicht zerstört werden, im Gegensatz zum Vitamin C. Und aus mehreren Studien mit Männern, die an Prostatakrebs erkrankt sind, weiß man, dass z.B. 1 Glas Tomatensaft täglich schon reicht, um den PSA-Wert (Blutwert für Prostata-Störungen) deutlich sinken zu lassen.
Der Tomaten-Wirkstoff Lykopin gehört ebenfalls zu den Carotinoiden. Wer aber nicht jeden Tag ein Glas Tomatensaft trinken möchte: Nicht nur Karotten oder Tomaten, sondern auch Kürbisse oder rote und gelbe Paprika versorgen mit der benötigten Wirkmenge. Noch köstlicher wird’s bei Kaki, Aprikosen, Pfirsichen oder Papaya und Mango. Jede Jahreszeit fährt eine Breitseite gegen Brustkrebszellen auf. Eine leckerer als die andere.
Quelle: Netzwerk-frauengesundheit.com
Bild:© Nobilior - Fotolia.com
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