- Kategorie: Ernährung
- Erstellt am Freitag, 01. August 2014 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Russland will den Verkauf mehrerer McDonald’s-Produkte stoppen. Die Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor hat Klage gegen den Fastfood-Riesen eingereicht.
Betroffen sind offenbar Cheeseburger, Chickenburger, Fischburger sowie Milchshakes. Die Behörden werfen der Burger-Kette vor, Normen für Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fett und Eiweiße verletzt zu haben. Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, hat die russische Verbraucherschutzbehörde mehrere Verstöße gegen die verlangte Produktqualität identifiziert, durch welche die Sicherheit der Produkte der McDonald’s-Kette bezweifelt wird. Die fraglichen Produkte enthalten mehr Fett und Kohlenhydrate als nach den russischen Bestimmungen erlaubt sind. Inspektionen in zwei McDonald’s-Restaurants in Nowgorod ergaben, dass der Kaloriengehalt von Milchshakes, Fishburgern und Royal-Cheeseburgern um das Zwei- bis Dreifache über der nach dem Gesetz zulässigen Grenze lag.
„Unsere Kinder sollen nicht mit Sprudelwasser vergiftet werden…“
Nicht das erste Problem für den Fastfood-Giganten in Russland: Im April kam es zu Demonstrationen vor McDonald’s-Filialen im Moskauer Umland. Wladimir Schirinowski, Chef der "Liberaldemokraten", forderte damals die Schließung aller Filialen des US-Konzerns in Russland. McDonald’s betreibt mehr als 300 Restaurants in dem Land. "Es ist notwendig alle McDonalds in Russland zu schließen. Unsere Kinder sollen nicht mit ungesundem Sprudelwasser und eingelegten Gurken vergiftet werden", so ein Aktivist.
Es stimmt, dass McDonald’s-Gerichte enorm viel Kalorien, Fett und Kohlenhydrate enthalten. Aber viel mehr sollten die Verbraucher darüber beunruhigt sein, woraus die Gerichte gemacht werden. Ein Beispiel: Ein BigMac-Brötchen ist kein echtes Brot, sondern ein Mix aus gebleichtem Weizen, gemälztem Gerstenmehl, Thiamin-Mononitrat und synthetischen Vitamin-Zusatzstoffen. Dieses angereicherte Mehl wird mit dem in der Biotech-Industrie üblichen Maissirup sowie Soja- und Rapsöl gemischt. Dazu kommen Ammoniakverbindungen wie Ammoniumsulfat und Ammoniumchlorid sowie Treibmittel wie Azodicarbonamid, das in einigen Ländern verboten ist. Außerdem konserviert McDonald’s seine Brötchen mit Sorbinsäure, Kalziumpropionat und Natriumpropionat und bereitet den Teig zusätzlich mit Zutaten wie Natriumstearoyl-Lactylat, Mono- und Diglyceriden an. Außerdem enthält diese Brotmischung auch noch Salz, Zucker, Weizengluten und Sojalecithin. Wohlgemerkt, das gilt allein für das Brot.
Quellen: u. a. 20min.ch; spiegel.de; schweizmagazin.ch
Bild: © Redaktion Porta Vitalia
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