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Im Mittelalter war sein Image etwas anrüchig. Man solle ihn nicht ans Milchvieh  verfüttern, wurde gewarnt. Heutzutage hat sich Bärlauch längst als Gesundheitsgigant profiliert.

Das Beste zuerst: Bärlauch schmeckt verblüffend nach Knoblauch, hinterlässt jedoch keinen Mundgeruch! Genießen kann man den frischen Frühlingsboten ab Ende März, wenngleich er dann, als Gewächshaus-Variante, noch recht teuer ist. Wenige Wochen später bietet ihn der Gemüsehändler, jetzt frisch vom Freiland, bundweise und günstig an, vorwiegend auf Wochenmärkten und in Bioläden.

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Der enge „Knoblauch-Verwandte“ erlebt in den letzten Jahren geradezu eine Image-Renaissance. Hatte man im Mittelalter noch davor gewarnt, ihn ans Milchvieh zu verfüttern, da die Milch das Knoblaucharoma annähme, so werden heute Milchprodukte sogar sehr gerne mit Bärlauch verfeinert. Aber auch zu manch anderen Gelegenheiten sorgt er für den letzten Pfiff: Pur mit etwas Salz auf dem Butterbrot, als Zutat zum Gratin, im Salat, in der Suppe oder als Pesto mit Spaghetti oder Spätzle. 

Leckere Rezepte mit Bärlauch

Aber Bärlauch schmeckt nicht nur köstlich, er ist auch knallgesund. Kein Wunder, dass ihn die Römer als „das“ Gesundheitskraut schlechthin kultivierten. Seinen charakteristischen Namen hat er allerdings von den Germanen. Der Überlieferung nach sollen Bären nach ihrem Winterschlaf Unmengen des gesunden Krauts vertilgt haben, um intuitiv Magen und Blutkreislauf zu reinigen und Vitamine und Mineralien aufzunehmen.

Das bärenstarke Kraut wird als Entgifter und Rohrputzer gerühmt

Egal, welcher Wahrheitsgehalt in dieser Überlieferung stecken mag, für den Menschen haben die Blätter des Bärlauchs gesundheitsfördernde Eigenschaften, die dem berühmten Knobi durchaus das Wasser reichen können: Reich an Mineralien und Vitaminen, an Magnesium, Eisen und Mangan ist der Bärlauch besonders wegen seiner Sulfidhaltigkeit interessant. Tatsächlich gibt es keine andere Pflanze, die so viele Schwefelverbindungen aufweist. „Die Sulfide werden beim Kauen des Bärlauchs in Sulfensäuren umgewandelt, aus denen wiederum Thiosulfinat entsteht, das es mit jedem Antibiotikum aufnehmen kann und nebenwirkungsfrei Magen und Darmtrakt reinigt“ (Planet Wissen).

Bärlauch fördert die Durchblutung, gleichzeitig wirkt er blutdrucksenkend. Er schützt nachweislich gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt und wirkt in den Blutgefäßen als "Rohrputzer", weil er verhindert, dass sich an den Innenwänden der Blutgefäße Cholesterinteilchen festsetzen. Darüber hinaus ist Bärlauch ein hervorragender Entgifter, der dem Körper Schwermetalle entzieht und sie ausleitet. Somit eignet er sich hervorragend zur Frühjahrsreinigung.

Vorsicht Doppelgänger: Wer selber losziehen und Bärlauch sammeln möchte, sei allerdings gewarnt: Leicht können die schmalen Bärlauch-Blätter mit den (giftigen!) der Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt werden. Dieses Video zeigt die Unterschiede.

Wem die Frühlingsmonate nicht ausreichen, kann frischen Bärlauch auf verschiedene Zubereitungsarten langfristig nutzbar machen: z. B. als Eiswürfel, als Pesto oder als Bärlauchschnaps. Für eine ganzjährig gesunde Verfügbarkeit sorgen auch Bärlauch-Tinkturen, beispielsweise aus dem Reformhaus.

Allerhand praktische Anregungen finden Sie in diesem Video:

Quellen: u. a. paradieschen.de; planet-wissen.de; tb-guide.de
Bild:      © ji_images - fotolia.com

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