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Wohl kaum eine Pflanze hat die Naturprodukte-Hitliste von Heilkundigen und Gesundheitsfachleuten zahlloser Kulturen so zeitalterübergreifend bereichert wie das Allroundtalent Aloe Vera. Nach ihrem langen Marsch durch die Jahrhunderte erobert die unscheinbare aber hilfreiche Wüstenlilie sogar die moderne Welt.

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Die Ruhmesblätter der Aloe grünen international, und das schon seit langer Zeit: Nicht nur das einfache Volk wusste sie zu schätzen, auch Könige und Kriegsherren, Privilegierte und Prominente führten sie als ständige Begleiterin mit sich. Kaum verwunderlich, dient doch der stachelige Pflanzen-Bodyguard den Menschen in fast aller Welt seit Urzeiten als Medizin, als Schutz und als Schönheitselixier. So sollen sich sogar die Ägypten-Beauties Kleopatra und Nofretete der „Wüstenlilie“ zur Optimierung ihrer Schönheit bedient haben. Von den Mayas ist überliefert, dass sie ein umfangreiches Arsenal an Aloe-Rezepturen nutzten; Amerikaentdecker Kolumbus nannte sie „die Heilerin im Blumentopf“ und Alexander der Große führte sie bei seinen Feldzügen gleich in ganzen Wagenladungen mit sich.

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Schon Ärzte-Urvater Hippokrates wusste die Aloe-Power zu nutzten
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Ähnliche Wertschätzung in Fernost: Die Japaner tranken den Saft der „königlichen Pflanze“ als Lebenselixier, ihre Samurais verwendeten sie als Einreibungen, und im Reich der Mitte war sie schon zu Marco Polos Zeiten be-kannt. Im alten Europa schwor Ärzte-Urvater Hippokrates auf die Aloe-Power, die Kräuter-Heilige Hildegard von Bingen vertraute ihr ebenso, wie Gesundheitspfarrer Kneipp und sein moderner Kollege Fliege.

Und sie hatten allesamt Recht. Nach Jahrzehnten intensiver Forschungsarbeit bewies nämlich die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts, dass die erstaunlichen Qualitäten der Aloe auf einer großen Anzahl anerkannter Wirkstoffe beruhen.

Doch vorher gab es einen Image-Durchhänger: Nach dem Vormarsch der Pharmazie verschwand die Aloe nach dem Ersten Weltkrieg jahrzehntelang aus dem Blickfeld, obwohl die grüne Gesundheitswächterin bis dahin eine hochgeschätzte „Erste Hilfe der Hausfrauen“ gewesen war,  vorwiegend bei Unfällen und kleineren Küchen-Tragödien.

Heute allerdings ist sie wieder obenauf und in aller Munde. Das zeigte nicht zuletzt ihr Auftritt vor einigen Jahren bei Fernseh-Pfarrer Fliege sehr eindrucksvoll. Da entfachte der Pflanzen-Evergreen, der oft mit einem Kaktus verwechselt wird, Nachfragewellen, die selbst größte Vertriebe für Wochen in die Knie zwangen.

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Die Überlebenskünstlerin aus der Wüste wird in vielen Kulturen geschätzt
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Ein Blick auf die Aloe-Historie: Die ältesten Dokumente stammen aus Ägypten, sie werden auf etwa 6000 Jahre geschätzt. Das „Blut der Götter“ gelangte dann im Laufe der Jahrhunderte in die Nachbarregionen der heilkundigen Pyramidenbauer. Zu einem Durchbruch kam es im 4. vorchrist-lichen Jahrhundert. Da eroberte Alexander der Große die Insel Socrota und sicherte sich mit den dortigen Aloe-Pflanzungen gleichzeitig das damit verbundene Sanitäts-Know how. So wurde das Eiland im Golf von Aden zum Dreh- und Angelpunkt des Aloe-Handels.  

aloe
Jahrhunderte später läuteten arabische Händler den weltweiten Siegeszug der Wüstenlilie ein. Der Brückenkopf war Indien, von dort aus gelangte der heilsame Pflanzen-Export nach Südostasien bis hinein in die Inselketten des heutigen Indonesien, nach China und sogar bis ins tiefste Tibet.

Mit der Entdeckung der Neuen Welt entstand ein weiterer Meilenstein: Spanische Jesuitenmönche, die Seefahrer und Eroberer auf ihren Expeditionen begleiteten, kultivierten die wildwachsenden Aloearten des Indianer-Kontinents. Dort war sie in einigen Regionen zwar längst bekannt und bewährt, aber erst mit der systematischen Verbreitung durch die Europäer wurde sie in ganz Mittelamerika und der Karibik heimisch. „Die stille Heilerin“ gehört dort bis heute zum Standardrepertoire der Volksmedizin.

Und das nicht ohne Grund, die Aloe erwies sich als unkomplizierte und vielseitige Helferin. Das liegt ihr offensichtlich im Pflanzenblut, in der Familie der Liliengewächse finden sich nämlich noch andere wirksame, wenngleich geruchsintensivere Verwandte wie Zwiebel und Knoblauch. Jedoch sind diese hinsichtlich Klima und Pflege anspruchsvoller, die genügsame Wüstenasketin hingegen wird sogar mit brutalem Sonnenschein fertig. Der „Ledernacken der Pflanzenwelt“ ist außerdem in der Lage, seine Verletzungen im Handumdrehen zu heilen.

Wer sich so gut zu schützen und zu helfen weiß, schlussfolgerten unsere Vorfahren, der kann auch Mensch und Tier helfen. So war die Aloe zunächst als Erste-Hilfe-Pflanze bekannt. Mit dem Gel eines frisch aufgeschnittenen Blattes wurden neben kleineren Verletzungen wie Hautabschürfungen und Blutergüs-sen auch Wunden von Kämpfen und Unfällen behandelt. Nicht nur Schamanen und Medizinmänner machten sich diese Eigenschaften zunutze, sondern auch die Meister der indischen Ayurveda-Medizin und die Heilkundigen unserer Breitengrade. Jeder mit der in seiner Umgebung ansässigen „Hauspflanze“, denn es gibt zirka 300 Aloe-Arten.

Aber längst nicht alle haben die gleiche Qualität, und die Wirkungsfelder sind unterschiedlich. Die heutige „Aloe barbadensis miller“, wie ihr wissenschaftlicher Name heißt, ist eine Kreuzung aus den bewährtesten Arten.

Die Menschen der verschiedenen Kulturkreise entdeckten immer neue Anwendungsbereiche: Bei Indianern, in China, bei den Römern, im Reich der Zaren – überall machte sich „Familie Aloe“ einen guten Namen: Als Abführmittel und Insektenschutz, als Mittel gegen Nieren- und Blasenleiden, gegen Prostataprobleme und bei Verbrennungen. Selbst als Potenzmittel und Jungbrunnen wurden ihr erstaunliche Wirkungen zugesagt.

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Erst die moderne Wissenschaft machte die Aloe endgültig hoffähig
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Doch wo Lorbeer verteilt wird, da ist auch Neid und Naserümpfen, das galt anfangs auch für die Vertretern der modernen Naturwissenschaften. Die rückten der Lieblingspflanze der Volksmedizin nicht nur mit allerlei Vorurteilen und Skepsis zuleibe, sondern auch mit Mikroskop und chemischen Analysen. So hatte sich die „Königin der Heilpflanzen“ seit den 1930er Jahren vielfältigen Checks durch kritische Augen und unbestechliche Geräte zu unterziehen. Schließlich fand sie aber doch  – wenngleich zögerlich – unter den kritischen Weißkitteln ihre Anhänger und Befürworter.

Heute  ist die Aloe Vera, die bewährteste aller Aloe-Arten, auf dem besten Wege, auch medizinisch anerkannt zu werden. Von den Naturheilkundlern schon seit vielen Jahrzehnten angewendet, wird sie heute in zunehmendem Maße sogar von der Schulmedizin akzeptiert. Mehr als 1.000 Studien von Wissenschaftlern aus aller Welt bescheinigen ihr inzwischen eine breite Wirkungspalette von A wie Akne bis Z wie Zwölffingerdarm-Geschwür.

Aber das helfende Multitalent ist nicht nur dabei, medizinisch hoffähig zu werden – beispielsweise als flankierende Maßnahme bei AIDS- und Krebsbehandlungen – sie gilt für viele sogar als Hoffnungsträger für künftige Therapien und Vorbeugemaßnahmen der verschiedensten Fachrichtungen. Zweifellos ein bedeutender Fortschritt in Richtung Zusammenarbeit von Schulmedizin und Naturheilkunde.

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Hochmoderne Konservierungsmethoden ermöglichen weltweite Verfügbarkeit  
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Auch bei der Verarbeitung und Haltbarmachung gab es bald entscheidende Fortschritte. Denn so zäh und genügsam die lederhäutige Wüstenbewohnerin auch sein mag, in sonnenarmen Klimazonen ist es ihr schlichtweg zu kalt. In Nordeuropa war sie deshalb früher kaum zu bekommen. Daher glich es einem produktionstechnischen Quantensprung, als es in den 1950er Jahren dem texanischen Apotheker Bill Coates gelang, das Aloe-Blattgel – ohne dass es zu nennenswerten Nährstoffverlusten kam – in einem natürlichen Verfahren zu konservieren.

Vermutlich besteht das patentierte Geheimnis dieser Konservierungsform darin, das Pflanzenmark einige Tage lang unterschiedlichen Temperaturen auszusetzen und wirksame Antioxidantien wie z.B. die Vitamine C und E sowie Sorbit hinzuzufügen.

Aber Vorsicht, Aloe Vera ist nicht gleich Aloe Vera! Mit Werbegaukeleien in bunten Broschüren machen sich Trittbrettfahrer die Unkenntnis der Verbraucher zunutze. Nicht selten mischen unseriöse Hersteller billige Füllstoffe wie beispielsweise Traubenzucker unter ihre Produkte. Auf der sicheren Seite ist man dagegen bei Produkten mit anerkannten Gütesiegeln.

All diese Entwicklungen sorgten dafür, dass heutzutage nahezu jeder von der Vielfalt geprüfter Aloe-Vera-Produkte profitieren kann. Aus vielen hochwertigen Medikamenten, Kosmetika und Nahrungsergänzungen sind die Substanzen des Gesundheits-Evergreens kaum noch wegzudenken.

Und immer wieder gibt es neue Entdeckungen und Wirkungsnachweise. Aus der einstigen „Wunderpflanze der alten Ägypter“ ist heute ein von Medizin, Kosmetik und Ernährungswissenschaft anerkannter Mitstreiter von globaler Ausbreitung und Bedeutung geworden.

Bild 1: © Sean Gladwell - Fotolia.com

Bild 2: © Fotolia.com

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